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Zwei junge Radfahrerinnen auf dem Weserdeich bei Bremen. © picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich
  • Von Achim Nixdorf
  • 04.06.2021 um 15:14
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lesedauer Lesedauer: ca. 00:60 Min

Der von der Corona-Pandemie ausgelöste Fahrrad-Boom wirkt sich in Deutschland unterschiedlich aus. So besagt eine aktuelle Studie, dass das Fahrrad im Norden des Landes deutlich mehr Fans hat als im Süden. Absolute Biker-Hochburg ist demnach Bremen. Alles zu den Hintergründen lesen Sie hier.

Die Hansestadt Bremen hat bundesweit die meisten Fahrrad-Liebhaber. Fast jeder Zweite über 16-Jährige (45 Prozent) hält hier das Fahrrad für das ideale Fortbewegungsmittel. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter rund 4.000 Menschen im Rahmen der Mobilitätsstudie des Versicherers Huk-Coburg.

Erst mit deutlichem Abstand folgen auf Platz 2 die Niedersachen (38 Prozent) – knapp vor den Bewohnern Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns (jeweils 37 Prozent). Das Schlusslicht bildet das Saarland mit nur 19 Prozent (siehe Grafik).

Die Dominanz der Nord-Länder beim Thema Fahrrad setzt sich laut der Studie auch beim Blick in die Zukunft fort: In Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist die Überzeugung am größten, dass das Fahrrad auch in fünf Jahren noch das ideale Fortbewegungsmittel sein wird. Am Ende der Skala findet sich erneut das Saarland wieder, diesmal zusammen mit dem Bundesland Hessen.

Wenig Fahrrad-Fans in Berlin

Eine Überraschung offenbart die Studie in Bezug auf Deutschlands Hauptstadt. Die Berliner liegen bei der Wertschätzung des Fahrrads als Verkehrsmittel heute und in Zukunft insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt. Besonders negativ ausgeprägt ist in der Spree-Metropole die Einstellung zu E-Bikes. Hier belegt Berlin sogar den letzten Platz in ganz Deutschland.

Quelle: Huk-Coburg
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Achim Nixdorf

Achim Nixdorf ist seit April 2019 Content- und Projekt-Manager bei Pfefferminzia. Davor arbeitete er als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteur mit dem Fokus auf Verbraucher- und Ratgeberthemen.

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