Der Markt für fondsgebundene Rentenversicherungen (Fondspolicen) entwickelt sich klar in Richtung Transparenz, Kosteneffizienz und wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien. Tools zur Risikoanalyse und digitale Anlageempfehlungen werden zunehmend zum Standard.
Produktgeber setzen aktuell auf:
Die Bafin äußerst sich kritisch zu dynamischen hybriden Garantieerzeugungsmodellen, in denen Mittel ins Sicherungsvermögen hinein- und aus ihnen herausfließen, also kurzfristig angelegt werden – was zu geringeren Renditen und Umschichtungskosten führt.
Diese Risiken müssen laut Bafin stärker berücksichtigt und materielle Nachteile für die Überschussbeteiligung der anderen Verträge im Zweifel aus Unternehmensmitteln ausgeglichen werden. Ein zentraler Bezugspunkt dafür ist das „Rundschreiben zum Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht (Prudent Person Principle – PPP) von Versicherungsunternehmen unter Solvabilität II (PPP-Rundschreiben)“, das am 6. März 2025 erschienen ist.
Inwieweit diese Kritikpunkte von der Bafin zukünftig in Form von strengen Vorgaben und Auflagen für die Versicherer ihren Niederschlag finden, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist jedoch, dass die Bafin den Druck erhöht. Für die Versicherer werden die Produkte mit dynamischen Garantieerzeugungsmodellen dadurch weniger interessant.
Eine Renaissance könnten daher statische Hybridmodelle erleben, bei denen die Aufteilung des Beitrags zwischen Sicherungsvermögen und freier Kapitalanlage fix ist. Zumal es hier neue Entwicklungen auf dem Markt gibt, die mit speziellen Hebel-Mechanismen einen (sehr) hohen Kapitalmarktanteil trotz hoher Garantiezusage erlauben.
Allerdings wird das Nachfolgemodell von der Riester-Rente mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Garantiebedingungen erfüllen müssen. Das ist zumindest der aktuelle Stand in der politischen Diskussion. Sollte dies tatsächlich so verabschiedet werden, wird die Nachfrage nach Garantieprodukten zukünftig eher weiter fallen. Nach einer Befragung von Berater:innen durch das IVFP Anfang dieses Jahres geht der Trend in der Beratung ohnehin immer mehr in Richtung Fondspolicen ohne Garantien.
Trotz Fortschritten bleibt der Wunsch nach:
In diesem Umfeld haben Charta Börse für Versicherungen, das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und die Bayerische einen neuen fondsgebundenen Exklusivtarif entwickelt. Er baut auf dem vom IVFP mit „Exzellent“ bewerteten Produkt „Hallo Zukunft“ auf, wurde jedoch gezielt optimiert:
Warum dieses Produkt? Und was macht es besonders?
Ziel war ein Vorsorgetarif, der kosteneffizient, transparent und modern ist – getragen von der Kooperation zwischen Vertrieb, Produktgeber und wissenschaftlicher Expertise, also eine innovative Lösung mit Mehrwerten für Vermittler:innen und Kunden gleichermaßen.
Der Markt für Fondspolicen bewegt sich eindeutig in Richtung Wissenschaft, Transparenz; Kostenminimierung und digitale Unterstützung. Zugleich mahnt die Bafin in ihrem PPP-Rundschreiben zu mehr Sorgfalt – insbesondere bei hybriden Modellen, die durch Umschichtung und Kurzfristanlagen langfristig Rendite mindern können.
Der neue Exklusivtarif „Hallo Zukunft“ von Charta, der Bayerischen und dem IVFP ist eine reine Fondspolice ohne Garantieerzeugungsmodell, das heißt er ist von dieser Problematik nicht betroffen.
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