Allianz will keine Klassiker in der bAV mehr anbieten
Die Allianz verabschiedet sich bei Direktversicherungen von klassischen Garantien. Ab Oktober soll es diese bAV-Produkte im Bereich der Gruppenverträge nur noch mit neuen, abgespeckten Garantien geben. Im Januar 2017 folgen dann die Einzelverträge.
Allianz-Fahnen vor dem Sitz des Versicherers in München.
Weil der Garantiezins für neu abgeschlossene Lebensversicherungen zum Jahreswechsel von 1,25 auf 0,9 Prozent sinkt, sei es in vielen Fällen nicht mehr möglich, viel mehr als den Beitragserhalt zu schaffen, meint die Allianz laut einem Bericht der Deutschen Finanz Presse-Agentur. Daher will sich der Versicherer auch bei den Direktversicherungen von klassischen Garantien verabschieden.
Neue Konzept wie „Perspektive“ und „Komfort Dynamik“ böten höhere Renditechancen als die alten. Der Grund: Die abgespeckten Garantien erlauben eine freiere Kapitalanlage.
In Einzelfällen komme die klassische Direktversicherung aber doch noch zum Einsatz, heißt es in dem Bericht weiter. Das sei etwa bei der Liquidations-Direktversicherung, bei der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen sowie bei Pensionszusage und der Unterstützungskasse der Fall. Auch bei der Metall- und Klinik-Rente bleibe erstmal noch alles beim Alten.
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