Andreas Eurich ist Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen. © Barmenia
  • Von Karen Schmidt
  • 16.10.2020 um 15:41
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:55 Min

Die Barmenia steigt bei der Prisma Life ein und übernimmt 25,1 Prozent der Anteile des liechtensteinischen Versicherers. Prisma Life soll zum „Kompetenzzentrum für internationale fondsgebundene Lebensversicherungen“ werden, heißt es in einer Mitteilung zum Thema.

Die Barmenia Versicherungsgruppe kauft 25,1 Prozent der Anteile des liechtensteinischen Lebensversicherers Prisma Life AG. Ziel ist es, Prisma Life zum „Kompetenzzentrum für internationale Angebote fondsgebundener Lebensversicherungen“ zu etablieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Gemeinsam wolle man weitere europäische Märkte erschließen.

Holger Beitz, Geschäftsführer der Prisma Life, dazu: „Beim Ausbau unserer internationalen Präsenz können wir unseren Standortvorteil konsequent nutzen und unsere Auslandserfahrung gezielt einbringen. Die Beteiligung der Barmenia stärkt unsere Kapitalbasis und ermöglicht ein solides Wachstum auf den Zielmärkten. Dafür vereint unser Team in Liechtenstein das Know-how von zehn Nationalitäten.“ Derzeit bereite Prisma Life den Markteintritt in Italien und Malta vor, die Barmenia betreibt ihr Geschäft bisher deutschlandweit.

Beide Versicherer verbinde außerdem, dass sie „als Pioniere der nachhaltigen Geldanlage“ gelten würden. Man sehe nachhaltiges Investieren als Geschäftsfeld der Zukunft, heißt es weiter. „Als verantwortungsvoll handelndes und am Prinzip nachhaltiger Handlungsziele ausgerichtetes Unternehmen, ist es unser Anliegen langfristige Partnerschaften zu schließen. Die zusätzlichen Kompetenzen der PrismaLife machen uns langfristig stärker“, sagt Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen.

Die Kooperation sei langfristig angelegt. Mit der fortschreitenden Zusammenarbeit sei auch eine Erhöhung der Beteiligung möglich. Zum Kaufpreis äußerten sich beide Häuser nicht. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

autorAutorin
Karen

Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

kommentare
H
Vor 5 Tagen

Prisma Life lässt doch die Abzocke mit Kostenausgleichsvereinbarungen zu. Eine Schande sich an so etwas zu beteiligen.
Kunden kündigen zB nach 1 Jahr ihre normalen Rentenversicherungen und müssen noch 4 Jahre lang weitere 30.000€ für die Vermittlung bezahlen, völlig krank.

Hinterlasse eine Antwort

kommentare
H
Vor 5 Tagen

Prisma Life lässt doch die Abzocke mit Kostenausgleichsvereinbarungen zu. Eine Schande sich an so etwas zu beteiligen.
Kunden kündigen zB nach 1 Jahr ihre normalen Rentenversicherungen und müssen noch 4 Jahre lang weitere 30.000€ für die Vermittlung bezahlen, völlig krank.

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!