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Zehn Punkte auf dem Weg in den Ruhestand, Teil 2 Steuerberater und Rechtsanwalt einzubeziehen, sichert den Kunden ab

Zu einer vollständigen Ruhestandsplanung gehören auch Themen wie Vollmachten, Testament und Patientenverfügung.
Zu einer vollständigen Ruhestandsplanung gehören auch Themen wie Vollmachten, Testament und Patientenverfügung. © dpa/picture alliance

Die Strategie für den Ruhestand ist besprochen und die ersten Weichen sind gestellt. Mit unserem zweiten Teil auf dem Weg in den Ruhestand werden die noch offenen Fragen geklärt.

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>>> Hier geht es zu den Punkten 1 bis 5.

Die Wünsche wurden geäußert, die Möglichkeiten für die Vorsorge ausgelotet. Doch zu einer vollständigen Ruhestandsplanung gehört mehr. Themen wie Vollmachten, Testament und Patientenverfügung wollen ebenso behandelt werden, wie die Überlegungen, wo und wie der Kunde wohnen möchte.

Rechtliche Dinge regeln (Vollmachten, Testament, Patientenverfügung)

Nicht nur für die gesunde und aktive Zeit im Alter gilt es vorauszuschauen. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird lediglich eine Standardversorgung absichern. Wer etwas mehr Komfort für sich wünscht, muss das selbst in die Hand nehmen.

Plan für Vermögensübertragung

Wie soll wann an wen welches Vermögen übertragen werden? Sollen erst im Todesfall die Angehörigen erben? Oder können sie bereits zu Lebzeiten etwas erhalten? Dabei müssen auch immer die steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden. In diesen Angelegenheiten arbeiten Makler und Steuerberater im besten Fall Hand in Hand.

Finanzielle Dinge regeln

Welche Risiken bestehen im Alter, die einer Versicherung bedürfen? Wer kein eigenes Haus (mehr) besitzt, benötigt keine Wohngebäudeversicherung. Auch wenn das Auto abgeschafft wurde, fällt die Kfz-Versicherung weg. Sind noch Darlehen oder Kredite offen? All das fließt in diesen Punkt mit ein.

Wohnraumsituation überdenken

Passt es noch in dem großen Haus mit Garten auf dem Land zu leben, oder in der schönen Dachgeschosswohnung, die nur über viele Stufen erreichbar ist? Vielleicht ist eine kleinere Wohnung im Erdgeschoss die bessere Wahl. Eventuell ist das Leben in einer Senioren-WG oder das Wohnen in einem Wohnkomplex mit der Möglichkeit, schnell auf Betreuung zurückzugreifen einfacher. All das wird spätestens aktuell, wenn erste Einschränkungen einsetzen oder eine (Kurzzeit-)Pflege notwendig ist.

Langlebigkeitsrisiko absichern

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft macht mit seiner Kampagne „7 Jahre länger“ darauf aufmerksam. Viele Menschen werden länger leben als sie denken. Sie planen meist, ein ähnliches Alter wie ihre Eltern oder Großeltern zu erreichen. Doch die Lebenserwartung steigt von Generation zu Generation – im Schnitt um 7,5 Jahre.

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