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Zahnzusatzversicherungen Deutsche haben rund 15,5 Millionen Policen

Die Anzahl privater Zahnzusatzversicherungen hat laut PVK-Verband im Jahr 2016 die 15-Millionen-Grenze überschritten.
Die Anzahl privater Zahnzusatzversicherungen hat laut PVK-Verband im Jahr 2016 die 15-Millionen-Grenze überschritten. © PKV-Verband

Die Nachfrage gesetzlich Versicherter nach privaten Zahnzusatzversicherungen bleibt ungebrochen: Im Jahr 2016 ist der Policenbestand gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine halbe Million auf insgesamt knapp 15,5 Millionen gewachsen. Das zeigt eine Auswertung des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV).

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Der Trend zu mehr privater Vorsorge in der Zahnversorgung hält an: Wie der PKV-Verband berichtet, hat die Anzahl privater Zahnzusatzversicherungen im Jahr 2016 die 15-Millionen-Grenze überschritten – bis Jahresende kletterte der Policenbestand auf rund 15,5 Millionen Verträge. 2006 lag deren Zahl bei lediglich rund 9,4 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 65 Prozent (siehe Grafik).

Grund für die ungebrochene Nachfrage: Gesetzlich Versicherte haben bei Zahnbehandlung lediglich Anspruch auf die Regelversorgung. Wer mehr erwartet als die Standardausführung muss die Kosten für eine höherwertige Versorgung aus eigener Tasche zahlen. Mit dem Abschluss einer privaten Zusatzversicherung kann der Eigenanteil deutlich gesenkt werden – je nach Tarif erstattet die Versicherung entweder einen pauschalen Prozentsatz vom gesamten Rechnungsbetrag oder von den  verbleibenden Kosten.

Auch Krankenhaus-Zusatzversicherungen legten zu

Ein ähnlicher Trend ist bei den Krankenhaus-Zusatzversicherungen zu beobachten. Auch hier sei die Nachfrage bei gesetzlich Versicherten stark gestiegen, so der Verband: Zu Ende 2016 hatten insgesamt 6,11 Millionen gesetzlich Versicherte eine private Krankenhaus-Zusatzversicherung.

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