Werbechance Wahlkampf Start-up Ottonova kopiert Wahlplakate der Politiker

Die Gründer von Ottonova (von links nach rechts) Frank Birzle, Sebastian Scheerer und Roman Rittweger: Das Start-up setzt auf eine ganz besondere Werbetechnik.
Die Gründer von Ottonova (von links nach rechts) Frank Birzle, Sebastian Scheerer und Roman Rittweger: Das Start-up setzt auf eine ganz besondere Werbetechnik. © Ottonova

Momentan ist fast ganz Deutschland mit Wahlplakaten tapeziert. Doch es besteht Verwechslungsgefahr: Mit Plakaten, die denen der Politiker stark ähneln, wirbt das Versicherungs-Start-up Ottonova nun für sich selbst. Der Gedanke dahinter: Aufmerksamkeit durch den Wahlkampf.

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Jedes Unternehmen hat so seine eigene Werbetechnik. So auch das Start-up Ottonova, ein digitaler Krankenversicherer: Plakate, die denen der Politiker während des Wahlkampfes zum Verwechseln ähnlich sehen.

Wer nicht genau hinschaut, könnte die Köpfe aus der Unternehmensführung glatt für Politiker halten. Denn nicht nur das Design stimmt fast mit den Wahlkampfplakaten überein. Auch die Slogans lauten ähnlich. 

Ein Beispiel:

Neben Roman Rittweger, Mitgründer von Ottonova, steht der Spruch „Für eine Versicherung, mit der wir gut und länger leben.“ Hier soll der Leser an einen Wahlspruch der CDU denken.

Auch FDP-Chef Christian Lindner hat das Start-up ins Visier genommen. Frank Birzle, ebenfalls Mitgründer von Ottonova, posiert in schwarz-weiß neben einem weiteren Werbespruch seines Unternehmens – dieses Mal in pink: „Wer keine Vision hat, sollte zum Arzt gehen.“

Ottonova will mit dieser Kampagne volle Aufmerksamkeit erreichen. Die erste digitale Krankenvollversicherung ging am 21. Juni an den Start, berichtet das Portal Horizont

Bisher gibt es noch keine Reaktion von Seiten der Parteien, die das Start-up förmlich zu kopieren scheint. Ottonova aber gehe nicht davon aus, dass sich die Politiker daran groß stören werden, heißt es.

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