Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Podiumsdiskussion über die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung am 17. Februar 2020 in Düren. © picture alliance/Roberto Pfeil/dpa
  • Von Karen Schmidt
  • 19.02.2020 um 11:55
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Die gesetzliche Pflegeversicherung ächzt unter immer weiter steigenden Ausgaben, der Eigenanteil für Pflegebedürftige klettert auch stetig nach oben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verspricht für Mitte des Jahres nun Vorschläge zur Neufinanzierung des Systems.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant die Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung auf neue Füße zu stellen, und dabei Pflegebedürftige zu entlasten. „Mitte des Jahres werde ich dazu ein Konzept vorlegen“, gab der CDU-Politiker am Montag gegenüber der Presse an.

Die gesetzliche Pflegeversicherung steht angesichts des demografischen Wandels unter Druck. 2018 lagen die Ausgaben bereits bei 41,3 Milliarden Euro, und damit fast doppelt so hoch wie im Jahr 2010.

Auch mit den Eigenanteilen der Pflegebedürftigen geht es nach oben. Im bundesweiten Schnitt liegen sie bei 1.940 Euro im Monat, ein Plus von 110 Euro im Vergleich zu Anfang 2019. Das geht aus aktuellen Daten des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) hervor.

Angehoben hatte die Politik Anfang 2019 auch den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Er liegt aktuell bei 3,05 Prozent vom Bruttolohn, für kinderlose Menschen sind es 3,30 Prozent.

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Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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