Michael Heinz, hier auf der Finanzmesse DKM Ende Oktober, ist Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). © DKM
  • Von Lorenz Klein
  • 01.12.2022 um 15:02
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Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat den Plan der Bundesregierung begrüßt, eine „Fokusgruppe private Altersvorsorge“ ins Leben zu rufen. „Die Zeit für eine echte Reform der privaten Altersvorsorge drängt sehr“, sagte BVK-Präsident Michael Heinz – und plädierte dafür, „das bewährte System der Riester-Rente zu reformieren“.

Die Bundesregierung hat am Mittwoch beschlossen, eine sogenannte Fokusgruppe Altersvorsorge einzusetzen, die über die Zukunft der privaten Altersvorsorge beraten und bis Sommer 2023 Reformvorschläge erarbeiten soll (wir berichteten).

Beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) stößt die Initiative des von der FDP angeführten Bundesfinanzministeriums auf Zustimmung. „Wir hoffen, dass dieses wichtige Thema jetzt von der Ampel-Regierung beschleunigt behandelt wird“, erklärte BVK-Präsident Michael Heinz in einer Mitteilung. „Denn die Zeit für eine echte Reform der privaten Altersvorsorge drängt sehr angesichts des demografischen Wandels und der Finanzprobleme der gesetzlichen Rente“, so Heinz.

„Das bewährte System der Riester-Rente reformieren“ 

In der Mitteilung sprach sich der BVK weiterhin dafür aus, „das bewährte System der Riester-Rente zu reformieren“. Man schlage vor, die Riester-Rente „zu entbürokratisieren, zu vereinfachen und zu erweitern“. In einem Positionsschreiben hatte der Verband unlängst seine diesbezüglichen Vorschläge zusammengefasst.

„Gerne unterstützen wir die Politik mit unserer Expertise und stehen als ehrbare Versicherungskaufleute mit unserer qualifizierten Beratung bereit, um für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen“, gab Heinz abschließend bekannt.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit 2016 an.

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