Ein Werkmitarbeiter baut im BMW-Motorradwerk in Berlin ein Motorrad zusammen. © picture alliance/Monika Skolimowska/dpa
  • Von Karen Schmidt
  • 26.09.2019 um 10:19, aktualisiert am 26.09.2019 um 10:31
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Arbeitnehmer in Deutschland haben Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Nur gut 40 Prozent haben aber eine Betriebsrente. Das liegt auch daran, dass viele Menschen diesen Anspruch beim Arbeitgeber nicht einfordern, zeigt eine Umfrage der Canada Life.

Nur gut 40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland haben eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Und dass, obwohl ihnen per Gesetz ein Anspruch auf eine Betriebsrente zusteht. Das Problem: Die Menschen fordern dieses Recht oft nicht ein.

Wie eine Umfrage der Canada Life unter 1.008 Menschen zeigt, haben fast drei Viertel derjenigen ohne Betriebsrente ihre Arbeitgeber noch nicht auf dieses Thema angesprochen. Weitere rund 7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer ohne Betriebsrente sprachen ihre Chefin oder ihren Chef darauf an, und erhielten die Zusage, dass eine betriebliche Versorgung geplant sei. Knapp 9 Prozent kassierten eine Absage.

Von denjenigen, die eine bAV haben, können sich fast zwei Drittel über Zuschüsse des Arbeitgebers freuen. Rund ein Drittel der Befragten mit Betriebsrente erhält hier die seit Anfang des Jahres bei Entgeltumwandlung in Neuverträgen vorgeschriebenen 15 Prozent. Diese werden fällig, wenn der Arbeitgeber über die Betriebsrente Sozialabgaben spart. Mehr als 30 Prozent der Befragten erhalten höhere Zuschüsse.

„Dass so viele Arbeitnehmer in Deutschland noch keine Betriebsrente haben, zeigt eine klare Schwachstelle in der Altersvorsorge der Deutschen auf. Und es wird so wenig über dieses Problem geredet, das sollte sich unbedingt ändern“, kommentiert Bernhard Rapp, stellvertretender Niederlassungsleiter Canada Life Deutschland. „Denn viele Menschen können ihren Lebensstandard im Alter nur durch mehr Vorsorge halten und sollten hier jede Förderung nutzen.“

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Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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