Ein Paar entspannt sich in Liegestühlen am Strand in Tarragona, Spanien. © dpa/picture alliance
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  • 19.06.2017 um 10:24
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Viele Deutsche legen lieber Geld für den nächsten Urlaub zur Seite als für ihre private Altersvorsorge. Und das, obwohl sie meinen, dass die gesetzliche Rente später mal nicht reichen wird, um den Lebensstandard zu sichern.

Jeder zweite Bundesbürger spart, um sich eine größere Reise zu finanzieren. Und knapp jeder Vierte (23 Prozent) legt monatlich Geld für seinen Urlaub zurück, ohne eine konkrete Reise gebucht zu haben. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) stocken die Urlaubskasse dabei um 50 bis 200 Euro im Monat auf. 38 Prozent sparen monatlich sogar mehr als 200 Euro.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Fondsanbieters Union Investment unter 500 Finanzentscheidern in privaten Haushalten.

Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheidet sich mehr als die Hälfte (57 Prozent) für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge.

„Viele Menschen leben im hier und jetzt. Sie möchten den Augenblick genießen, ohne sich dabei Sorgen über die Zukunft machen zu müssen“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer von Union Investment. Allerdings sollten die Sparer die Altersvorsorge nicht ganz aus den Augen verlieren, rät er. „Denn nur wer heute schon bereit ist für morgen zu sparen, wird auch seinen aktuellen Lebensstandard im Alter halten können.“

69 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreichen wird, um ihren derzeitigen Lebensstandard zu sichern.

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