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Transparenz gegenüber dem Kunden Diese Versicherer informieren ihre Kunden am besten

Dean Goff, Vorstand der Partner in Life, freut sich darüber, dass viele Gesellschaften ihre Kunden zunehmend transparenter über die Entwicklung ihrer Verträge informieren.
Dean Goff, Vorstand der Partner in Life, freut sich darüber, dass viele Gesellschaften ihre Kunden zunehmend transparenter über die Entwicklung ihrer Verträge informieren. © Partner in Life

In einer aktuellen Studie des Policen-Analysten Partner in Life (PIL) zur Transparenz der deutschen Lebensversicherer liegen die SV Sparkassen Versicherung und die Provinzial Nordwest ganz vorn. Wer nicht so gut abschneidet, erfahren Sie hier.

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Die transparentesten Lebensversicherungsgesellschaften sind in diesem Jahr die SV Sparkassen Versicherung und die Provinzial Nordwest. Ihre jeweiligen Transparenzwerte liegen bei 79,0 beziehungsweise 78,4 Prozent und halten sich damit vollumfänglich an die gesetzlichen Vorgaben. Die Mecklenburgische Lebensversicherung, die Cosmos und der Volkswohl Bund, die ebenfalls Werte oberhalb der 65 Prozent aufweisen, folgen auf den Plätzen 3 bis 5. Das sind Ergebnisse einer Untersuchung des Policen-Analysten Partner in Life (PIL).

Auf dem letzten Platz landet mit 28,8 Prozent die Allianz, Neue Leben und Targo liegen mit 30,7 und 31,7 Prozent auf den Plätzen 37 und 36 knapp davor. Auch die Ergo, die Victoria und die Huk-Coburg informieren ihre Kunden eher unvollständig. „Generell lässt sich sagen, dass alle Gesellschaften mit Werten unter 50 Prozent noch viel Potenzial nach oben haben“, sagt Dean Goff, Vorstand der PIL mit Blick auf die Gesamtergebnisse.

„Es freut uns zu sehen, dass sich viele Gesellschaften im Vergleich zu den Vorjahren weiterentwickelt haben und ihre Kunden transparenter über die Entwicklung ihrer Verträge informieren“, stellt Goff fest.

Versicherer in Sachen Kundeninformation weit entfernt von einem einheitlichen Standard

Mit dem Inkrafttreten des neuen Paragrafen 155 Versicherungsvertragsgesetz wurden die Mitteilungspflichten der Versicherer im Hinblick auf die jährlichen Wertmittlungen nochmals detaillierter geregelt. „Der Gesetzgeber will den Versicherungskunden in die Lage versetzen, überprüfen zu können, ob die meist vor vielen Jahren abgeschlossenen Verträge noch zum aktuellen Bedarf passen“, so Goff weiter. „Manche Wertmitteilungen vermitteln nur eine unverständliche oder unvollständige Antwort auf diese Frage. Die geltenden Regelungen werden allzu oft sehr eng ausgelegt und erwecken eher den Eindruck, so wenig wie möglich Rückschlüsse auf die Wertentwicklung zulassen zu wollen.“

Insgesamt gut ein Drittel der Versicherungsgesellschaften zeige ordentliche nachvollziehbare Wertmitteilungen und erfülle im Wesentlichen die gesetzlichen Vorgaben. Zwei Drittel der Marktteilnehmer geben ihren Kunden in den jährlichen Wertmitteilungen allerdings laut PIL nur einen unvollständigen Überblick über die Entwicklung der Lebensversicherungsverträge. Auch in Sachen Vergleichbarkeit und Verständlichkeit ist der Markt noch weit entfernt von einem einheitlichen Standard.

Die Standmitteilungen mit dem größten Durchblick kommen in diesem Jahr von den öffentlichen Versicherern SV SparkassenVersicherung und Provinzial Nordwest. Schlusslicht ist Marktführer Allianz.

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