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Wegen des Niedrigzinsumfelds Immer mehr Sparer sehen ungehobenes Potenzial bei ihrer Geldanlage

Das anhaltende Niedrigzinsniveau lässt die Bundesbürger zunehmen darüber sepkulieren, ob sie aus ihrem Vermögen genug herausholen.
Das anhaltende Niedrigzinsniveau lässt die Bundesbürger zunehmen darüber sepkulieren, ob sie aus ihrem Vermögen genug herausholen. © Aktion pro Aktie

Das Niedrigzinsniveau hinterlässt bei Sparern hierzulande seine Spuren. Immer mehr Bundesbürger haben das Gefühl, nicht das Beste aus ihrem Geld zu machen. Das hat eine Studie der „Aktion Pro Aktie“ ergeben.

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An einen Zinsanstieg in den kommenden zwölf Monaten glaubt hierzulande kaum einer. Nur 2 Prozent der Bundesbürger halten eine baldige Zinswende für wahrscheinlich. Dass die Zinsen dauerhaft niedrig bleiben, erwarten dagegen 64 Prozent. Der Rest glaubt an das Ende der Niedrigzinsphase innerhalb einer Spanne von „in den nächsten zwei Jahren“ bis „mehr als fünf Jahre“.

Und das hat duchaus Folgen, wie die Studie „Aktienkultur in Deutschland“ zeigt. 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren hat das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der „Aktion Pro Aktie“ befragt. Dahinter verbirgt sich eine Initiative der Direktbanken Comdirect, Consorsbank und ING Diba.

Welche Folgen zeichnen sich durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld ab? Nun, 46 Prozent der Befragten glauben, nicht das Beste aus ihrem Geld zu machen. Das ist ein Plus von 6 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2014. Gerade die jüngeren Umfrageteilnehmer zwischen 25 und 34 Jahren finden, sie könnten mehr aus ihrem Vermögen machen: 61 Prozent sehen hier noch Potenzial.

Das überrascht nicht, wenn man sich anschaut, wo das Geld der Sparer aktuell geparkt ist. Kurzfristige Anlagen wie Girokonto, Sparbücher und Tagesgeld nutzen laut der Studie 88 Prozent aller Befragten. Bausparverträge, Festgeld oder Anleihen besitzen 60 Prozent. Bei mehr als einem Drittel der Befragten fließt das Vermögen in eine private Rentenversicherung, Spitzenreiter ist hier die Riester-Rente vor der privaten Rentenversicherung und der betrieblichen Altersvorsorge.

Ebanfalls fast ein Drittel (30 Prozent) der Sparer hat sich Aktien zugelegt. Das ist ein Anstieg um 6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Aktienfonds nutzen 19 Prozent, Einzelaktien 12 Prozent und börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) 5 Prozent.

Dass Investitionen in Aktien wenn überhaupt, dann nur zögerlich erfolgen, hat laut der Studie verschiedene Gründe. Zum einen hält knapp die Hälfte der Befragten Aktien für ein Spekulationsobjekt. Nur drei von zehn Deutschen betrachten Aktien als gute Geldanlage. 35 Prozent fürchten, mit einem Aktieninvestment Geld zu verlieren und 30 Prozent haben Angst, die falschen Aktien zu kaufen. Mehrfachnennungen waren dabei möglich.

Vorsorgen mal anders
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Wer spart, denkt oftmals an Tagesgeldkonten, Aktieninvestments oder gar Sparschweine. Doch man kann auch anders vorsorgen: indem man die eigene Person zur Marke macht. Das kann natürlich nicht jeder.

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