Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Studie von Standard Life Investments Wie Solvency II die Kapitalanlagestrategien der Versicherer verändert

So verteilen britische, deutsche, nord- und südeuropäische Versicherer aktuell ihre Kapitalanlagen
So verteilen britische, deutsche, nord- und südeuropäische Versicherer aktuell ihre Kapitalanlagen © Standard Life

Seit Jahresbeginn ist die europäische Stabilitätsrichtlinie Solvency II in Kraft. Wie die neuen Vorgaben zur Kapitalausstattung der Versicherer das Anlageverhalten der Branche beeinflusst, zeigt eine aktuelle Studie.

| , aktualisiert am 04.02.2016 15:37  Drucken
89 Prozent der europäischen Versicherer haben laut einer aktuellen Studie von Standard Life Investments ihre Kapitalanlagestrategien verändert, seitdem sie sich auf die neuen Stabilitätsanforderungen von Solvency II einstellen müssen. Für rund die Hälfte der Befragten heißt das: Weniger festverzinsliche Wertpapiere – dafür mehr alternative Anlagen wie Infrastruktur und erneuerbare Energie oder aber auch Immobilien.

Allerdings gibt es dabei Unterschiede innerhalb Europas: Denn während deutsche Versicherer stark unter den niedrigen Zinsen auf Bundesanleihen leiden, sind südeuropäische Versicherer – aufgrund höherer Renditen auf Anleihen ihrer Länder – etwas optimistischer.

Eine weitere Folge von Solvency II: Einige Versicherer sehen sich nicht mehr in der Lage, ihre Investitionen selbst zu steuern. So gaben 44 Prozent der Befragten an, das Management ihrer Kapitalanlagen künftig auslagern zu wollen. Zudem: Garantieprodukte geraten immer weiter ins Abseits, denn 43 Prozent der Versicherer scheinen diese nicht mehr wettbewerbsfähig gestalten zu können.

Für die Studie befragte Standard Life Investments 56 europäische Versicherungsunternehmen. Die befragten Gesellschaften repräsentieren ein Drittel der Bilanzsumme der gesamten europäischen Versicherungsindustrie.



So könnte sich die Verteilung der Kapitalanlagen in den kommenden drei Jahren verändern
Grafik: Standard Life
Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen