Die Skyline von Shanghai: Chinesische A-Aktien sind laut Umfrage unter Versicherern sehr gefragt. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 28.09.2018 um 13:52
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:60 Min

Eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Blackrock zeigt, dass die Versicherungsgesellschaften wieder risikobereiter werden. Grund dafür sind vor allem makroökonomische Sorgen. So plant fast die Hälfte aller Teilnehmer, die Risikopositionen in ihren Portfolios innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre auszubauen.

Die Versicherer sind weltweit recht gut gestimmt – trotz des anspruchsvollen Marktumfelds. Wie eine Studie von Blackrock zeigt, werden sie zudem immer risikobereiter. So planen fast die Hälfte aller Teilnehmer (47 Prozent), die Risikopositionen in ihren Portfolios innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre auszubauen. Im Vorjahr war diese Quote mit 9 Prozent noch deutlich niedriger.

Ein Großteil plant dies, um die Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erhöhen. 40 Prozent der Teilnehmer wollen ihre Positionen in Zinsanlagen von kurzer Dauer erhöhen, während 34 Prozent das Segment der Investment-Grade-Anleihen stärker nutzen wollen, wie Blackrock berichtet.

Investments in Schwellenländer ausbauen

Laut Umfrage sind die repräsentativ befragten Führungskräfte aus 27 Ländern in ihrer Vermögensallokation insgesamt unvoreingenommen. Sie schließen alle Anlageklassen in ihre Planungen ein. Alternative Investments bleiben attraktiv: Das Interesse an Privatplatzierungen ist nach wie vor hoch.

Zudem besteht der Wunsch, Chancen in Schwellenländern mehr und punktueller zu nutzen – etwa bei chinesischen A-Aktien. Der Umfrage zufolge haben mehr als zwei Drittel der Teilnehmer solche Aktien entweder bereits übergewichtet (13 Prozent), oder sie beabsichtigen dies (53 Prozent). 

Nachhaltige Anlagekriterien werden relevanter

Auch nachhaltige Kriterien werden immer bedeutender für die Versicherer. 83 Prozent der Befragten geben an, dass solche Investments für ihr Unternehmen relevant sind. Bei 70 Prozent mangele es aber an Expertise in diesem Gebiet, heißt es in der Studie weiter.

autorAutor
Juliana

Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!