Strategie Deka stellt Neugeschäft für Riester-Produkt Bonusrente ein

Der Schriftzug der Dekabank an einem Gebäude: Das Produkt
Der Schriftzug der Dekabank an einem Gebäude: Das Produkt "Bonusrente" wird es ab Auguts nicht mehr geben. © dpa/picture alliance

Die Dekabank hat angekündigt, ab August kein Neugeschäft mehr für ihr Riester-Produkt Bonusrente einzusammeln. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.

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Ab August gibt es nur noch eine statt zwei Riester-Renten im Angebot der Dekabank. Für die „Deka-Bonusrente“ werden dann keine Neuabschlüsse mehr möglich sein.

„Für Bestandskunden ändert sich jedoch nichts“, so Thomas Leineweber, Leiter private Vorsorge bei der Dekabank, gegenüber Fonds Professionell.

Und:

Den „Deka-Zukunftsplan“, die 2009 eingeführte zweite Riester-Rente der Deka, werde es weiterhin geben.

Für die Einstellung des Neugeschäfts gebe es zwei Gründe, so Leineweber:

„Zum einen folgt die Deka-Bonusrente einem starren Anlagemodell, das rein nach dem Lebenszyklus des Kunden gesteuert wird. Zum anderen hat dieses Produkt im Vertrieb zuletzt eine untergeordnete Rolle gespielt – die Kunden haben sich in den allermeisten Fällen für unser anderes Riester-Modell Deka-Zukunftsplan entschieden.“

Das liege auch an der Flexibilität, erklärt Leineweber. In dem Bonusrenten-Modell gebe es „keine Möglichkeit, im Falle eines Kurssturzes die Reißleine zu ziehen.“ Auch sei es nicht möglich, von einem defensiven Fonds in einen offensiveren zu wechseln.

Ein weiterer Faktor:

Auch eine Höchststandabsicherung sei nur im Zukunftsplan zu haben.  

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