Sozialabgaben Spahn will Kinderlose stärker zur Kasse bitten

Sieht Eltern als doppelte Helfer in der Renten- und Pflegevorsorge: Gesundheitsminister Jens Spahn.
Sieht Eltern als doppelte Helfer in der Renten- und Pflegevorsorge: Gesundheitsminister Jens Spahn. © dpa/picture alliance

Wer Kinder hat, unterstützt die Sozialsysteme gleich doppelt, findet Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU): mit eigenen Beiträgen – und zukünftigen Beitragszahlern. Kinderlose sollten deshalb auch deutlich mehr Sozialabgaben zahlen als Eltern, fordert der CDU-Politiker.

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Schon jetzt zahlen kinderlose Erwachsene in Deutschland einen höheren Beitragssatz in die Pflegekasse ein – 0,25 Prozentpunkte mehr – als Eltern. Das sei wichtig, da Menschen mit Kindern auch neue Beitragszahler in die Welt setzten, findet Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Das sei eine doppelte Unterstützung für die Sozialversicherungen. Spahn pladiert daher für eine weitere Erhöhung der Beiträge für Kinderlose in der Pflege- und Rentenversicherung.

Er habe dies bewusst vor – als „selbst Kinderloser, der bereit ist, finanziell mehr zur Zukunftsfähigkeit des Systems beizutragen“, wie es in einem Gastbeitrag unter anderem für die Südwestpresse heißt.

Am 9. November will der Bundestag zudem das geplante Milliardenpaket gegen die Personalnot in der Pflege beschließen. Spahn will damit für mehr Stellen und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege sorgen. Er hofft auf rund 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze.

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