Serie zu Fintechs, Teil 3 „60 Prozent aller Schäden werden automatisch gemanagt“

Besucher der Messe Cebit in Hannover (Niedersachsen) begutachten Server-Hardware.
Besucher der Messe Cebit in Hannover (Niedersachsen) begutachten Server-Hardware. © dpa/picture alliance

Die Versicherungsbranche im Jahr 2020 wird anders aussehen als heute. Neue Technologien und gestiegene Kundenerwartungen verändern die Art und Weise, wie sich Versicherer verhalten. In unserer Fintech-Serie zeigen die Gastautoren Roger Peverelli, Reggy de Feniks und Walter Capellmann konkrete Beispiele aus der Fintech-Welt. Dieses Mal: Welche Fintechs dabei helfen, Kosten zu sparen.

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Der Faktor, der die Versicherer am stärksten antreibt, ist die Notwendigkeit, Kosten zu senken. Hier liegt enormes Potenzial für Fintech-Unternehmen mit innovativen Lösungen, welche die wichtigsten Kostentreiber beeinflussen. Dies sind etwa Lösungen für ein verbessertes Schadenmanagement, eine effektivere Betrugsermittlung oder eine kosteneffizientere Kundenakquise und Serviceabwicklung.

OutShared hat vor kurzem die digitale Versicherungsplattform CynoSure eingeführt, eine digitale All-In-One-Komplettversicherung. CynoSure ist eine SaaS-Lösung (Software as a Service = Software als Service), die sowohl das Verwaltungssystem im Back Office als auch die Internet- und App-Schnittstellen im Front Office umfasst. Mit CynoClaim (einem der zentralen Module von CynoSure) ist es beispielsweise möglich, mehr als 60 Prozent aller Schäden automatisch zu managen. Dies sorgt für niedrigere Kosten und eine höhere Kundenzufriedenheit.

Die Plattform kann sowohl für neue Angebote am Markt als auch für die Weiterentwicklung bereits etablierter Angebote und Prozesse verwendet werden, die auf die Plattform migriert werden. Die Ergebnisse der ersten Implementierungen sind vielversprechend: bis zu 50 Prozent Kostenreduzierung sowie 40 Prozent mehr Kundenzufriedenheit. Die Implementierung von CynoSure erfordert sechs bis neun Monate, unabhängig davon, ob es um neue oder migrierte Leistungen geht. Auch das ist eine für die Versicherungsbranche spektakulär kurze Zeitspanne.

Eris Industries entwickelt Software, mit der jedermann eine sichere und kostengünstige Dateninfrastruktur aufbauen kann. Die Technologien, die dabei zum Einsatz kommen, sind sogenannte Blockchains und Smart Contracts. Ein Blockchain ist ein digitaler Kontoauszug für Transaktionen zwischen Computern, der jede Veränderung genau erfasst, sie dezentral und transparent auf viele Rechner verteilt speichert. Smart Contracts sind in diesem Zusammenhang digitale Verträge, die ihre Aktionen selbst ausführen können. Eris ist die erste Plattform, auf der das volle Potenzial blockchainbasierter Technologien für Unternehmen genutzt wird.

Durch die Kombination von Blockchains und Smart-Contract-Systemen können Unternehmen jede datenbasierte menschliche Verbindung auf einen einfachen Code reduzieren. So wird eine präzise Durchführung von Prozessen sichergestellt, die bisher von Menschen kontrolliert wurden.

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