Saarland, Kleinblittersdorf: Ein Pickup liegt in der Grube einer eingestürzten Brücke. Diejenigen, die in eine existenzbedrohenden Lage geraten sind, bekommen jetzt schnelle Hilfe. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 07.06.2018 um 12:13
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Der Starkregen in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni richtete im Saarland zahlreiche Schäden an. Viele sind in eine existenzbedrohende Notlage geraten. Hier will die Landesregierung nun mit schneller und unbürokratischer Hilfe unterstützen.

Die Landesregierung des Saarlandes hat ein Maßnahmenpaket zur finanziellen Unterstützung für Opfer der Wetterereignisse in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni beschlossen. In den besonders betroffenen Orts- und Stadtteilen seien Personen, Unternehmen und Vereine in eine existenzbedrohende Notlage geraten. Hier wolle man in den anspruchsberechtigten Gebieten helfen.

Insgesamt stehen 2,5 Millionen Euro für diverse Hilfen bereit. Jeder Berechtigte erhält 1.500 Euro Soforthilfe. Wer eine Versicherung hat und trotzdem noch ungedeckte Schäden vorweist, kann bei einem Schaden bis zu 50.000 Euro eine Entschädigung von maximal 50 Prozent in Anspruch nehmen. Wer keine Versicherung abgeschlossen hat, bekommt 20 Prozent. Das Geld kann jeder ab sofort in seinem Rathaus beantragen. Der Antrag wird laut Regierung zügig von einer Kommission geprüft.

Saarlands Ministerpräsident, Tobias Hans (CDU): „Wir lassen die Opfer in dieser schwierigen Situation nicht alleine. Innerhalb von Minuten haben Mitmenschen durch die Naturkatastrophe vor den Trümmern ihrer Existenz gestanden. Die Landesregierung unterstützt finanziell, wo Hilfe dringend benötigt wird.“

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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