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Run-off Bafin-Chef Hufeld spricht sich gegen Verkaufsverbot für Bestände aus

Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), am Rande einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main.
Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), am Rande einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main. © dpa/picture alliance

Sollte man es den Versicherern verbieten, ihre Bestände zu verkaufen? Einige Politiker und Gewerkschafter, darunter Verdi-Chef Bsirske, finden ja. Der oberste Finanzaufseher, Felix Hufeld, ist nicht dieser Ansicht.

| , aktualisiert am 26.03.2018 14:22  Drucken

Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi, hat sich dafür ausgesprochen, den möglichen Verkauf der Lebensversicherungsbestände der Generali an einen externen Abwickler zu stoppen.

Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, hält einen Verkaufsstopp dagegen für unnötig. Dafür gebe es keinen Grund, meint Hufeld im Gespräch mit dem „Manager Magazin“.

Der Verkauf von Beständen sei kein Verrat am Kunden, sondern eine „legitime unternehmerische Entscheidung“, so der oberste Finanzaufseher. Für die Kunden müsse die Bestandsübertragung auch nicht notwendigerweise schlecht sein – insbesondere dann, wenn der Versicherer nicht allzu stark da stehe.

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