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Prognos-Studie Versicherungswirtschaft macht 3,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus

Die Grafik zeigt: Die Versicherungswirtschaft einen großen Teil zum BIP bei.
Die Grafik zeigt: Die Versicherungswirtschaft einen großen Teil zum BIP bei. © Prognos AG 2016

Die Versicherungswirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. 3,3 Prozent gehen auf ihr Konto. Gleichzeitig sichert die Branche auch über eine Million Arbeitsplätze hierzulande – das zeigt eine aktuelle Prognos-Studie im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

| , aktualisiert am 03.04.2017 14:55  Drucken

Die Versicherungsbranche ist ein signifikanter Motor der deutschen Wirtschaft. Ganze 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) macht sie aus. Der Beitrag zur Bruttowertschöpfung liegt bei 90 Milliarden Euro und alles in allem 1,2 Millionen Jobs sind mit der Branche verbandelt. Das zeigt die Prognos-Studie „Die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ im Auftrag des GDV.

„Gemessen an der gesamten deutschen Volkswirtschaft des Jahres 2015 ist die Assekuranz damit für 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und 2,7 Prozent der Erwerbstätigen verantwortlich“, sagte Michael Böhmer, Chefvolkswirt bei Prognos.

Die Studienautoren errechneten auch, dass die Versicherungswirtschaft einen jährlichen Wachstumsimpuls von gut 0,1 Prozentpunkten schafft – so wäre das BIP 2014 ohne Versicherer um fast 50 Milliarden Euro geringer ausgefallen.

Appell an die EZB

Aus diesem Grund seien die Versicherer „gerade in unsicheren Zeiten“ ein „Türöffner“ für das wirtschaftliche Handeln Deutschlands, so GDV-Präsident Alexander Erdland. Er appellierte vor diesem Hintergrund erneut an die Europäische Zentralbank (EZB), die ultralockere Geldpolitik zu beenden.

Die Kapitalmarktzinsen seien aufgrund der höheren Staatsausgaben und der gelockerten Geldpolitik der USA seit vergangenem Sommer gestiegen, so Erdland. Und auch in Europa stehe wohl eine Zinswende an. „Es ist wichtig, dass die Notenbanken nicht zu spät auf das deutlich verbesserte Umfeld reagieren. Die EZB sollte jetzt den Einstieg in den Ausstieg angehen“, fügt der GDV-Präsident hinzu.

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