Der Schriftzug der Zurich an einem Gebäude: Der Versicherer setzt sich aktuell vermehrt für den Klimaschutz ein. © picture alliance/dpa | Horst Galuschka
  • Von Juliana Demski
  • 29.09.2021 um 16:24
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Die Zurich hat eine Klimaschutz-App entwickelt, die Gothaer unterstützt nachhaltiges Handeln in der Wohngebäudeversicherung, Mylife und Bonnfinanz kooperieren im Nettogeschäft, die Bayerische setzt sich für die Wasserschadenprävention ein, die Versicherungskammer hat eine nachhaltige Fondspolice gestartet, die Unfallversicherung von Neodigital benötigt keine Gesundheitsprüfung mehr, und bei der Continentalen gibt es jetzt eine neue Zahnzusatzversicherung.

Zurich startet Klima-App „Planet Hero“

Die Zurich Gruppe Deutschland möchte ihre Kunden im Alltag zu einem klimaschonenderen Lebensstil motivieren. Deshalb hat sie kürzlich ihre neue App „Planet Hero“ vorgestellt. Sie soll relevantes Hintergrundwissen rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz vermitteln und über Umweltinitiativen, die Zurich als Versicherer umsetzt, informieren.

Und so funktioniert’s: Tägliche Tipps und Hintergrundfakten helfen dabei, die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Alltagsgewohnheiten besser zu verstehen. Wöchentliche Aufgaben (sogenannte Challenges) sollen zum Verzicht auf Plastiktüten oder zu umweltfreundlichem Waschen motivieren und dazu beitragen, dieses Wissen in der täglichen Routine anzuwenden.

Mithilfe eines CO2-Fußabdruck-Rechners können Nutzer zudem direkt das Ergebnis ihrer eigenen Verhaltensänderungen messen. Mit jeder Challenge sammeln Nutzer Punkte, mit denen Abzeichen und Belohnungen freigeschaltet werden. Eine Gesamtübersicht zeigt, welche Ziele der Nutzer schon erreicht hat. Erhältlich ist die App kostenlos sowohl im Google Playstore als auch im Apple Store.

Gothaer belohnt nachhaltiges Handeln in der Wohngebäudepolice

Die Gothaer hat in der Wohngebäudeversicherung kürzlich eine „Innovationsklausel Produkterweiterungen“ eingeführt, die auf das Thema Nachhaltigkeit abzielen soll. „Mit dem erweiterten Leistungsumfang der neuen Gothaer Wohngebäudeversicherung unterstützen wir unter anderem umweltbewusstes Handeln und sichern solche neuen Risiken ab, die durch eine nachhaltige Zukunftsgestaltung entstehen“, erklärt Patrick Prüss, Leiter Produkte und Innovation bei der Gothaer, den Schritt.

Profitieren sollen sowohl Neu- als auch Bestandskunden der Produktgeneration von 2019. Die Neuerung betrifft vor allem die Produktlinien „Plus“ und „Premium“. Folgende Leistungen sind jetzt mit dabei:

  • Schäden an Ladestationen oder Wallboxen für Elektrofahrzeuge in der Plus- und Premiumlinie
  • Ab einer Schadenhöhe von 10.000 Euro werden Versicherte bei anfallenden Mehrkosten für energieeffizienteres Wohnen im Zuge des Plus- und Premiumpakets mit bis zu 10.000 Euro unterstützt
  • Die Grundgefahren an einer Photovoltaikanlage sind in den Produktlinien Basis, Plus und Premium versichert. Gleiches gilt für Auftaukosten von zugefrorenen Zu- und Ableitungsrohren
  • Nebengebäude auf dem Grundstück sind bis zu einer Größe von 25 Quadratmetern im Plus- und Premium-Tarif mit bis zu 10.000 Euro abgesichert
  • Sowohl im Plus- als auch im Premiumtarif sind im Boden eingelassene Außenpools versichert
  • Fugenschäden sind ab sofort auch im Plus-Tarif enthalten
Mylife und Bonnfinanz starten Kooperation im Nettogeschäft

Die Finanzberatung Bonnfinanz und die Mylife Lebensversicherung gehen künftig im Rahmen einer Produktpartnerschaft gemeinsame Wege. Ab sofort erhalten die Berater der Bonnfinanz Zugriff auf die Nettoversicherung „Mylife Invest“. Zusätzlich wird der Vertrieb von einem neu geschaffenen Service-Team der Bonnfinanz bei der Beratung und Vermittlung der Nettotarife unterstützt.

Die Vergütung für die Vermittlungs- und die anschließende Betreuungsleistung wird separat und direkt mit dem Kunden vereinbart. Die notwendigen Beratungstools werden der Bonnfinanz von dem Servicedienstleister „Honorarkonzept“ bereitgestellt. Ebenso übernimmt Honorarkonzept das Forderungsmanagement.

Die Bayerische kooperiert mit Grohe für Wasserschadenprävention

Die Bayerische hat gemeinsam mit dem Sanitärausstatter Grohe ein Pilotprojekt zum präventiven Schutz vor Wasserschäden gestartet. Dafür hat die Bayerische Versicherungsnehmer ausgewählt, deren Häuser laut internen Statistiken und Risikobewertungen zu den 10 Prozent der am wahrscheinlichsten betroffenen Gebäude für einen Wasserschaden zählen. Bei Interesse erhalten diese Kunden kostenlos ein Grohe-Wassersicherheitssystem inklusive Installation im Gesamtwert von über 1.000 Euro.

Das sogenannte „Grohe Sense System“ besteht aus dem „Grohe Sense Guard“, drei „Grohe Sense Wassersensoren“ und der „Grohe Sense App“ für das Smartphone. Das System überwacht die Wasserleitungen und ist in der Lage, Unregelmäßigkeiten und sogar Mikrolecks in der Rohrleitung zu erkennen. Im Notfall schreitet es ein und unterbricht die Wasserzufuhr, ehe es zu einem teuren Schaden kommen kann. Darüber hinaus können Kunden im Sinne der Nachhaltigkeit jederzeit Wasserverbrauch und Kosten im Blick behalten. Zur Teilnahme am Präventionsprogramm benötigen Kunden lediglich ein Smartphone, W-Lan und die Grohe Sense App.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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