Gundula Roßbach: Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund spricht sich für Haltelinien bei der gesetzlichen Rente auch für die Jahren nach 2030 aus. © dpa/picture alliance
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  • 15.09.2017 um 10:48
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Haltelinien beim gesetzlichen Rentenniveau und dem Beitragssatz auch über das Jahr 2030 hinaus, fordert die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Außerdem müsse sich die Politik weiter mit der privaten und betrieblichen Altersvorsorge befassen. Warum, lesen Sie hier.

Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, fordert Klarheit, wie es nach 2030 mit der gesetzlichen Rente weitergehen soll. „Die Alterssicherung ist auf lange Sicht angelegt und muss immer wieder weiterentwickelt werden: Ich denke da etwa an die Festlegung von Haltelinien beim Beitragssatz und beim Rentenniveau über das Jahr 2030 hinaus“, sagt sie in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

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Angemessene Renten und der entsprechende Beitragssatz müssten immer zusammen gedacht werden, so Roßbach weiter. Man müsse einen Konsens finden, der auch langfristig tragfähig sei. Und: Aufgaben wie die vorzeitige Angleichung der Renten in Ost und West und die Mütterrente sollen aus Steuermitteln gezahlt werden, findet sie.

Roßbach hält es auch für wichtig, dass die Politik sich neben der gesetzlichen Rente auch mit der privaten und der betrieblichen Altersvorsorge befasst. Denn wer später nur die gesetzliche Rente bekomme, müsse vermutlich mit Abstrichen vom gewohnten Lebensstandard rechnen.

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