Per Protoschill ist Leiter bAV-Vertriebsunterstützung beim Vorsorge-Management der Stuttgarter Lebensversicherung. © Stuttgarter Lebensversicherung
  • Von Juliana Demski
  • 21.10.2020 um 14:13
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Ab dem 10. März 2021 müssen Vermittler und Berater neuen Offenlegungspflichten in der Beratung zu nachhaltigen Kapitalanlageprodukten nachkommen – doch viele sind mit der neuen Verordnung noch überfordert. Per Protoschill, Leiter Vertriebsunterstützung (bAV) beim Vorsorge-Management der Stuttgarter, will deshalb mit einem Leitfaden zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsaspekten unterstützen.

Politik und Finanzbranche arbeiten derzeit daran, die Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage zu verbessern – das ist auch mit neuen Verpflichtungen für Vermittler verbunden, die ab dem 10. März 2021 in Kraft treten sollen. Die Grundlage bietet ein EU-Papier vom 6. Dezember 2019, welches „Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater, die Anlageberatung oder Versicherungsberatung für Versicherungsanlageprodukte“ dazu verpflichtet, bald „schriftliche Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken zu veröffentlichen und für die Transparenz dieser Einbeziehung zu sorgen“ (wir berichteten).

„Höchste Zeit also“, sagt Per Protoschill, Leiter Vertriebsunterstützung bAV beim Vorsorge-Management der Stuttgarter, „sich bis dahin Klarheit zu verschaffen, was das ganz praktisch für die Beratungstätigkeit bedeutet.“ Um Vermittler und Berater bei der Umsetzung der neuen Pflichten zu unterstützen, hat der bAV-Experte den Leitfaden „Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien von Lebensversicherungsprodukten“ – hinter der Abkürzung ESG verstecken sich ökologische, soziale und sogenannte Governance-Faktoren – verfasst. Er erscheint am 28. Oktober 2020 im Verlag Versicherungswirtschaft.

„Die Zeit für eine Umsetzung der neuen Pflichten im Betrieb von Vermittlern ist denkbar knapp“, erklärt Protoschill in einer Pressemitteilung der Stuttgarter. „Deshalb war es mir wichtig, aus den technischen Formulierungen eine praktische Umsetzung der künftigen Offenlegung für die Beratung zu skizzieren.“

Wichtige Fragen, denen er in seiner Arbeit nachgehe, seien zum Beispiel:
  • „Was müssen Vermittler zukünftig in ihrer Beratung in Bezug auf die Offenlegung zu Nachhaltigkeitsaspekten berücksichtigen?“
  • „Was ändert sich im Beratungsprozess und bei der Produktauswahl?“

In Form von Checklisten unterstütze der Leitfaden Vermittler, die sich auf die Bewertung und die Beratung zu nachhaltigen Vorsorgeprodukten vorbereiten wollen.

Laut der Stuttgarter kommen Vermittler am Thema Nachhaltigkeit nicht vorbei. „Einerseits werden sie sich an die gesetzlichen Vorgaben halten müssen“, führt der Versicherer in der Pressemitteilung aus. „Darüber hinaus entwickelt sich der Markt für nachhaltige Kapitalanlagen seit Jahren positiv.“ Untersuchungen zeigten, zudem dass über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg ein hohes Interesse an nachhaltigen Produkten Stuttgarter vorhanden ist.

Das Buch „Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien von Lebensversicherungsprodukten. Ein Beratungsleitfaden für die Vermittlung“ von Per Protoschill zu Preis von 24,90 Euro können Sie hier bestellen

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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