Bundeskanzlerin Angela Merkel: Laut Union reiche es, bis 2030 ein neues Rentenkonzept zu finden. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 21.06.2017 um 11:29
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In den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Rente bis 2030 stabil bleiben. Es reiche, bis dahin ein neues Rentenkonzept zu finden, erklärt sie anlässlich eines Kommunalkongresses. Von der SPD und den Grünen kommt Gegenwind: Die Parteien kritisieren, dass sich die Union im Wahlkampf zu wenig für die Altersvorsorge der Zukunft einsetzt.

Auf dem diesjährigen Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DSTGB) zeigt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachen Rente entspannt. Während Parteien wie die SPD das Thema Altersvorsorge und -armut umfangreich in ihre Wahlprogramme einbinden, glaubt die CDU an stabile Renten bis 2030. Bis dahin werde sich ein geeignetes Konzept finden, so die Kanzlerin. 

Anders als die SPD, die kürzlich ihr Rentenkonzept vorgelegt hat (wir berichteten), will die Union den derzeitigen Rentenversicherungsbeitrag von 18,7 Prozent nicht anheben.

Von Seiten der Sozialdemokraten und Grünen hagelt es nun Kritik. Merkel wiege „die Bürgerinnen und Bürger lediglich in Sicherheit, anstatt die dringenden Probleme anzugehen“, so Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt gegenüber dem Portal Aktiencheck.

Weder das Problem der Altersarmut, noch das sinkende Rentenniveau oder die Effizienz und Transparenz der privaten Altersvorsorge könnten so unter Kontrolle gebracht werden, fügt sie hinzu. Es bedürfe stattdessen Reformen, die das Rentensystem insgesamt stabil machten – mit einer steuerfinanzierten Garantierente oberhalb der Grundsicherung und einer Bürgerversicherung, die größere Teile der Bevölkerung in das gemeinsame Rentensystem aufnehme.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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