Roman Rittweger: Der Gründer und Chef von Ottonova sieht in der aktuellen Unsicherheit in Sachen Fortbestand der PKV kein Wechselhindernis. © Ottonova
  • Von Redaktion
  • 11.09.2017 um 10:54
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Auch wenn es in Deutschland zu einer Bürgerversicherung käme, würden privat Versicherte auf einen Vertrauensschutz bauen können, meint Roman Rittweger, Chef des digitalen Krankenversicherers Ottonova. Interessenten sollten sich seiner Ansicht nach wegen der derzeit herrschenden Unsicherheit nicht von einem Wechsel abbringen lassen. Im Gegenteil.

Mit jeder Bundestagswahl ist sie wieder da: die Debatte um das deutsche Gesundheitssystem. Auch der Chef des neuen digitalen Krankenversicherers Ottonova, Roman Rittweger, beschäftigt sich im Interview mit der Wirtschaftswoche mit diesem Thema.

Ob die Unklarheit, wie lange es die private Krankenversicherung (PKV) noch geben könnte, nicht mögliche Interessenten abschrecke, fragt Journalist Niklas Hoyer. Vereinzelt möge das der Fall sein, meint Rittweger. Betont aber: „Für alle, die schon in einer privaten Krankenversicherung sind, wird es einen Vertrauensschutz geben. Das könnte so betrachtet sogar ein Grund für den Wechsel in die PKV sein.“

Käme es beispielsweise zu einer rot-rot-grünen Bundesregierung würde Ottonova diesen Aspekt in einer Kampagne betonen wollen: „Versichert Euch lieber privat, solange es noch geht.“

Rittweger geht außerdem davon aus, dass die Abschaffung der PKV nur vorübergehend wäre. Mit der nächsten Regierung sei sie wieder da.

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