Ein Haus auf der Urlaubsinsel Sylt steht zum Verkauf: Wohneigentum als Altersvorsorge – die Deutschen sagen ja. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 21.08.2017 um 02:16
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Die eigenen vier Wände – für viele ein teurer Traum, für andere die Altersvorsorge. Tatsächlich finden zwei Drittel der Deutschen, dass Wohneigentum sogar die beste Art der Vorsorge ist. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Zwei Drittel der Deutschen sind sich einig, wenn es ums Wohneigentum geht: Sie finden, dass ein eigenes Haus gerade wegen der niedrigen Zinsen momentan die beste Art der Altersvorsorge ist. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie der Landesbausparkasse (LBS) Bayern.

Die Studie zeigt auch, dass etwa jeder Dritte hierzulande Angst vor Altersarmut hat. Bei den Mietern sind es 42 Prozent, bei Immobilieneigentümern 28 Prozent.

„Wer eine eigene Immobilie finanziert, diszipliniert sich mehr zum Sparen und verzichtet in den Anfangsjahren auf manche Konsumausgaben, die später, wenn das Eigenheim abbezahlt ist, nachgeholt werden können“, erklärt Franz Wirnhier, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern.

Denn:

„Im Alter profitieren Eigentümer von der gesparten Miete. Das bringt Monat für Monat eine starke Entlastung.“

Wirnhier fordert daher, dass die Wohneigentumsquote wieder steigt. „Im europäischen Vergleich sind wir hier nahezu das Schlusslicht“, so der Experte.

 „Deshalb sollte die künftige Regierung das Ziel ausgeben, die Wohneigentumsquote in Deutschland bis 2030 auf über 60 Prozent zu bringen. So viele Mieter wie möglich zu Wohneigentümern zu machen – das wäre ein lohnenswertes politisches Projekt.“

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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