Neue Typklassen in der Autoversicherung Wer im kommenden Jahr draufzahlen muss

Fahrer des flotten Flitzers Tesla S müssen bald tiefer für ihre Versicherungen in die Tasche greifen.
Fahrer des flotten Flitzers Tesla S müssen bald tiefer für ihre Versicherungen in die Tasche greifen. © dpa/picture alliance

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Typklassen für rund 27.000 verschiedene Pkw-Modelle neu berechnet. Für Oberklasse- und SUV-Fahrer wird’s teurer, viele Kleinwagenbesitzer profitieren.

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Für die Typklassen haben die GDV-Statistiker die Schaden- und Unfallbilanzen der einzelnen Automodelle aus den vergangenen drei Jahren ausgewertet. Modelle mit wenig Schäden und geringen Reparaturkosten ordnen sie in niedrigere Typklassen ein. Viele Schäden und hohe Versicherungsleistungen führen zu höheren Typklassen.



Heraus kamen hohe Einstufungen für viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs, unter anderem für den Tesla Model S, den Mercedes S 63 AMG, den Range Rover 4.4 TD oder den Audi Q7 6.0 TDI. Vergleichsweise niedrig eingestuft werden Kleinwagen, unter anderem der Seat Mii 1.0, der Opel Corsa-E 1.4, der Peugeot 108 1.0 oder der Toyota Aygo 1.0.

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Für die Berechnungen unterscheiden die Statistiker zwischen Voll- und Teilkasko. Bei Unfällen in der Vollkasko-Versicherung fließen die Versicherungsleistungen für Schäden am eigenen Auto nach selbstverschuldeten Unfällen und für Teilkasko-Schäden ein. Dazu zählen Autodiebstähle, Glasschäden, Wildunfälle oder Schäden durch Naturereignisse. Für die Statistiken der Teilkasko-Versicherung werden auch nur Teilkasko-Schäden herangezogen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Typklassen für die meisten Modelle nur wenig oder gar nicht verändert. Um mehr als eine Klasse herauf oder herunter ging es je nach Versicherungsart für nur rund ein bis 3 Prozent der Fahrzeuge.

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