Naturgefahren Wohngebäudeversicherer schaffen seit 2001 den ersten Gewinn

2016 war für die Wohngebäudeversicherer ein gutes Jahr. Und 2017? Am 10. März 2017 wütete ein Tornado in Kürnach (Bayern), und sorgte für erhebliche Schäden.
2016 war für die Wohngebäudeversicherer ein gutes Jahr. Und 2017? Am 10. März 2017 wütete ein Tornado in Kürnach (Bayern), und sorgte für erhebliche Schäden. © dpa/picture alliance

Die Wohngebäudeversicherer haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2001 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie der Branchenverband GDV berichtet, lag die Schaden-Kosten-Quote für 2016 bei 97 Prozent.

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6,8 Milliarden Euro haben die Wohngebäudeversicherer im vergangenen Jahr eingenommen, auszahlen mussten sie 4,7 Milliarden Euro. Die Schaden-Kosten-Quote liegt für 2016 damit bei 97 Prozent, was einen leichten Gewinn bedeutet. Den ersten seit dem Jahr 2001. 2015 lag die Quote noch bei 101,4 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Hauptgrund für die Entwicklung sei, dass es gerade in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in Deutschland kaum größere Naturkatastrophen mit hohen Versicherungsschäden gegeben habe, berichtet GDV-Geschäftsführer Bernhard Gause.

„Die Wohngebäudeversicherer sind daher 2016 mit einem blauen Auge davon gekommen, denn trotz der heftigen Sommerunwetter vor allem im Süden und Westen Deutschlands war es aus Versicherungssicht ein unterdurchschnittliches Naturgefahrenjahr“, sagt er

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