Nach Terroranschlägen in Paris Foo Fighters verklagen Lloyds of London

Foo-Fighters-Leadsänger Dave Grohl bei einem Konzert in Charlotte, North Carolina.
Foo-Fighters-Leadsänger Dave Grohl bei einem Konzert in Charlotte, North Carolina. © dpa/picture alliance

Die amerikanische Band Foo Fighters verklagt die britische Versicherungsbörse Lloyds of London. Der Grund: Die Band sagte zwei Auftritte nach den Terroranschlägen in Paris im vergangenen November ab. Die Kosten dafür hat der Versicherer aber wohl noch nicht bezahlt.

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Die Terroranschläge unter anderem auf das Konzert der „Eagles of Death Metal“ im Le Bataclan in Paris, erschütterte im vergangenen Herbst die ganze Welt. Allein bei dem Konzert starben am 13. November 89 Menschen.



Wegen der Terrorgefahr sagten im Anschluss mehrere Bands geplante Auftritte ab, um ihre eigene und die Sicherheit der Fans nicht zu gefährden. So auch die amerikanische Band Foo Fighters um Frontmann Dave Grohl. Die Konzerte am 14. November in Turin und am 16. November in Paris fielen aus. Zwei weitere Auftritte in Europa ebenso. 

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Jetzt befindet sich die Band aber im Rechtsstreit mit der Versicherungsbörse Lloyds of London. So sieht die Deckung der Musiker nämlich auch eine Terrorismus-Klausel vor. Der Versicherer hätte die Kosten für die abgesagten Konzerte übernehmen müssen. Das sei bisher aber noch nicht geschehen, berichtet das Portal TMZ. Deshalb ziehen die Amerikaner nun vor Gericht.
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