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Nach BdV-Abmahnung Europ Assistance rüstet bei Versicherungsbedingungen nach

Eine Person nutzt Paypal auf dem Smartphone: Der Bezahldienst sagt, alle Kritikpunkte des BdV zum Thema Reiserücktrittsversicherung seien angepasst worden.
Eine Person nutzt Paypal auf dem Smartphone: Der Bezahldienst sagt, alle Kritikpunkte des BdV zum Thema Reiserücktrittsversicherung seien angepasst worden. © dpa/picture alliance

Der Versicherer Europ Assistance hat auf die Mahnung der Verbraucherschützer des Bunds der Versicherten (BdV) reagiert und die Bedingungen seiner Reiserücktrittsversicherung angepasst. Die Details zum Fall gibt’s hier.

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Mitte Januar hat der Bund der Versicherten (BdV) den Versicherer Europ Assistance, der in Zusammenarbeit mit dem Bezahldienst Paypal Reiserücktrittspolicen anbietet, abgemahnt (wir berichteten). Der Grund: Die Versicherungsbedingungen seien in vielen Punkten unwirksam und blieben deutlich hinter den „hohen deutschen Standards“ zurück.

Eine Sprecherin von Paypal versicherte gegenüber dem Portal Finanzen.net nun, die betroffenen Punkte angepasst zu haben. Europ Assistance – eine Tochtergesellschaft des Versicherungskonzerns Generali – habe an diesem Montag eine entsprechende Unterlassungserklärung unterzeichnet.

Der BdV indes meint gegenüber Finanzen.net, dass bei ihm noch keine Mitteilung von Paypal oder Europ Assistance eingegangen sei. Sobald das geschehe, werde man die Angelegenheit prüfen.

Hintergrund:

Paypal bietet seinen Kunden in Deutschland an, einmal im Jahr bis zu 300 Euro für eine ausgefallene Reise zu ersetzen. Voraussetzung: Der Kunde muss die Reise über Paypal bezahlt und die Versicherung auf der Paypal-Internetseite aktiviert haben.

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