Mobbing in sozialen Netzwerken So schützt man die eigenen Kinder vor dem Psycho-Stress

Beleidigungen erscheinen auf einem Smartphone in einem Klassenzimmer.
Beleidigungen erscheinen auf einem Smartphone in einem Klassenzimmer. © dpa/picture alliance

Jeder fünfte Schüler wird online gemobbt. Damit gehört Cyber-Mobbing heute definitiv zum Alltag vieler Jugendlicher. Doch wie können Eltern erkennen, ob das eigene Kind falsche oder beleidigende Inhalte über sich im Internet lesen muss? Wie können Schüler über die Gefahren und Folgen aufgeklärt werden? Und was kann man dagegen tun? Die Antwort gibt es hier.

|  Drucken

Zwei von zehn Jugendlichen sind von Cyber-Mobbing betroffen. Bei über 18-Jährigen ist sogar fast jeder Zweite betroffen (46 Prozent). So die alarmierenden Zahlen der repräsentativen Studie „Jugend, Information, (Multi-) Media“ von 2017. Die Folgen: psychischer Stress. Wie die Kaufmännische Krankenkasse KHH jetzt herausfand, litten im vergangenen Jahr rund 8.300 der 6- bis 18-jährigen Schüler unter Anpassungsstörungen wie depressiven Reaktionen aufgrund körperlicher oder seelischer Belastungen – beispielsweise durch Mobbing. Bei den 13- bis 18-Jährigen stieg die Zahl im Vergleich zu den Ergebnissen aus dem Jahr 2007 um über 90 Prozent.

Opfer von Cybermobbing kann jeder werden

Im Grunde kann jeder zum Opfer werden – genauso wie zum Täter. Jungen wie Mädchen, Klassenlieblinge wie Außenseiter. Denn die Hemmschwelle beispielsweise über Facebook oder Instagram Rache für blöde Sprüche zu nehmen, ist weit niedriger als im echten Leben. Im vermeintlichen Schutz der Anonymität werden peinliche Fotos gepostet, Fake-Profile erstellt, es wird bedroht, bloßgestellt und schikaniert.

Wie merke ich, dass mein Kind online gemobbt wird?

Die Reaktionen der Jugendlichen auf die Attacken im Netz sind sehr unterschiedlich. Umso schwieriger ist es zu erkennen, ob das eigene Kind betroffen ist. Wenn es sein Verhalten plötzlich ändert oder niedergeschlagen wirkt, ist das ein Warnsignal. Ebenso, wenn das Internet plötzlich uninteressant wird oder das Kind Anwendungen wie soziale Netzwerke schließt, sobald Eltern in der Nähe sind. Wirkt es verstört oder deprimiert, nachdem es seine Handy-Nachrichten gecheckt hat, besteht ebenfalls Redebedarf. Körperliche Indizien sind zum Beispiel Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit.

Fünf Tipps, um das eigene Kind vor Cyber-Mobbing-Attacken zu wappnen

  • Gemeinsam Vertrauen schaffen: Wenn Familien die ersten Schritte im Internet gemeinsam entdecken, können sie dabei auch über mögliche Gefahren wie Belästigungen aufklären.
  • Das Kind ernst nehmen: Wenn sich Kinder ernst genommen fühlen und wissen, dass sie bei allen Problemen ein offenes Ohr finden, ist die Hürde kleiner, sich den Eltern anzuvertrauen.
  • Zusammen mit dem Kind nach Lösungen suchen: Konkrete Schritte sollten sich Eltern gemeinsam mit dem Kind überlegen und es einbeziehen.
  • Mit der Schule zusammenarbeiten: Genauso wie normales Mobbing sollte Cyber-Mobbing zum Thema gemacht werden, um Täter und Opfer über die Folgen aufzuklären.
  • Im akuten Fall ist es wichtig, Belege über Screenshots zu dokumentieren und alle sachdienlichen Informationen, die den Mobbing-Vorfall betreffen, zu sammeln. Dazu gehören beispielsweise Namen oder Nutzernamen der verantwortlichen User, Links zum Täter-Profil und zu den jeweiligen Online-Plattformen und Netzwerken.

Sinnvolle Präventionsmaßnahmen, Unterrichtsmaterialien und Informationen über weitere – auch rechtliche – Schritte, die Eltern gehen können, wenn das eigene Kind Opfer von Cyber-Mobbing geworden ist, gibt es hier: Schau-hin.info

Versicherungsschutz gegen Onlinekriminalität
Werbung

Inter Cyberguard

Der Inter CyberGuard bietet einen verlässlichen Komplettschutz gegen die zunehmenden Gefahren aus dem Internet. Ob Hackerangriffe auf Konten und Zugangsdaten oder Einkäufe bei betrügerischen Onlineshops – der Inter CyberGuard schützt mit einer Kombination aus finanzieller Absicherung und Sicherheitssoftware inklusive Daten-Backup.
Regelmäßig durchgeführte Produktvergleiche bestätigen die hervorragenden Leistungen des Inter CyberGuards.

Neugierig geworden? Dann erfahren Sie hier mehr:

Innovationspreis der Assekuranz
Werbung

Inter Cyberguard

„The Winner is Inter CyberGuard“ – heißt es bei der diesjährigen Verleihung des Innovationspreises der Assekuranz in Köln. Der Komplettschutz der Inter gegen Onlinekriminalität räumt in allen drei Kategorien der Sachversicherung „Gold“ ab: Beim Produktdesign, beim Kundennutzen und bei der Digitalisierung. Hier geht es zur Berichterstattung.

Leistungsübersicht
Werbung

Inter Cyberguard

Absicherung gegen zunehmende Gefahren im Internet: So sichert der Inter CyberGuard Ihre Kunden im Netz.

MEHR ERFAHREN

Private Cyberversicherungen im Vergleich
Werbung

Inter Cyberguard

Das unabhängige Analysehaus Ascore Das Scoring hat als erstes Unternehmen private Cyberversicherungen unter die Lupe genommen. Verglichen wurden Aspekte wie allgemeine Merkmale, Online-Banking und -Handel, Datenbeschädigung, Cybermobbing, Persönlichkeitsschutz und Sicherheitssoftware. Die Analyse bietet Maklern eine Orientierungshilfe für die Produktauswahl.

Hier geht´s zum Scoring.:

Norton erklärt Ransomware
Werbung

Dem Begriff ist vermutlich jeder bereits begegnet. Doch was genau ist Ransomware und wie kann man sich davor schützen? Der Symantec Sicherheits-Experte Candid Wüest erklärt im Video, wie man im Schadenfall seine Daten retten kann und sich vor der Erpressersoftware schützt.

Wie Hacker Passwörter abgreifen
Werbung

Mit welchen Methoden versuchen Hacker, Passwörter zu stehlen? Und wie kann man starke und sichere Kennwörter entwickeln, um sich vor Angriffen auf private Daten zu schützen? Das erfahren Sie in einem kurzen Video von Norton Security.

So schützt Norton
Werbung

INTER Cyberguard

Sicherheitssoftware inklusive: Erfahren Sie, welche Schutzfunktionen Norton für welche Geräte hat.

Meistgelesen
Werbung

Wer sich bei Facebook anmeldet, spielt dieses Spiel freiwillig mit

Artikel lesen

„Viele Menschen verhalten sich gefährlich leichtsinnig“

Artikel lesen

Selbsttest: Wie gefährdet sind Sie im Netz?

Artikel lesen
Pfefferminzia HIGHNOON
Newsletter
Werbung

Bringen Sie sich jeden Montag und Donnerstag auf den aktuellen Branchen-Stand und melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an.

 Abonnieren    Impressum    Datenschutzerklärung    Mediadaten    RSS    Über uns