Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Mit Folgen für die Altersvorsorge Frauen arbeiten länger unbezahlt als Männer

Ein kleines Mädchen und seine Mutter spielen auf einem Tablet: Frauen investieren nach wie vor deutlich mehr Zeit in die Kindererziehung und die Pflege Angehöriger als Männer.
Ein kleines Mädchen und seine Mutter spielen auf einem Tablet: Frauen investieren nach wie vor deutlich mehr Zeit in die Kindererziehung und die Pflege Angehöriger als Männer. © dpa/picture alliance

Wir schreiben das Jahr 2017 und zwischen den Geschlechtern herrscht eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Schön wär’s. Tatsächlich investieren Frauen zwischen 18 und 64 Jahren 2,4-mal mehr Zeit für unbezahlte Fürsorgearbeit und 1,6-mal mehr Zeit für Hausarbeit als Männer. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

| , aktualisiert am 02.05.2017 17:11  Drucken

Zwar falle die Gesamtarbeitszeit von erwerbstätigen Frauen und Männern ähnlich hoch aus – die Frauen arbeiten im Schnitt täglich 7:44 Stunden, die Männer 7:40 Stunden. Allerdings würden sich beide Geschlechter sehr deutlich in der Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit unterscheiden, stellen die Studien-Autoren fest.

  • Erwerbstätige Männer verbringen im Schnitt pro Tag 5:32 Stunden mit bezahlter Arbeit, etwa 1,2-mal so viel Zeit wie erwerbstätige Frauen (4:15 Stunden).
  • Erwerbstätige Frauen verwenden auf unbezahlte Arbeit im Schnitt 3:29 Stunden und damit etwa 1,6-mal so viel Zeit wie erwerbstätige Männer (2:08 Stunden).

Warum ist das ein Problem für die Damen? Weil dieser Aufwand für häusliche Arbeit ihnen die Zeit für die bezahlte Arbeit nimmt. Fast jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit. Damit verbunden seien „erheblichen Auswirkungen auf das Einkommen, die beruflichen Chancen und die Alterssicherung der Frauen“, heißt es in der Studie.

Die Empfehlung der Wissenschaftler daher: „Gleichstellungspolitik sollte daher berufliche Gleichstellung von Frauen mit Anreizen für eine Umverteilung von unbezahlter Arbeit hin zu Männern verknüpfen und für beide Geschlechter bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit schaffen.“

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen