Es gehe ihm gut und er lächle, antwortet der Gründer und ehemalige Chef der Meg AG auf die Frage der Handelsblatt-Redakteurs Jens Hagen nach seinem aktuellen Befinden. Auch finanziell scheint alles in bester Ordnung zu sein. Es reiche, um seinen bisherigen Lebenswandel zu finanzieren, so Göker.

Auf die Frage, wie er denn jetzt genau sein Geld verdiene, antwortet Göker: „Ich vertreibe Datensätze von Versicherungskunden in der Türkei. Wir stellen Daten aus dem Bereich Kranken-, Leben- und Risikoschutz zusammen, die türkische Versicherer erwerben. Früher haben wir auch den deutschen Markt bedient, das ist jetzt aber vorbei.“

Die Nachfrage bei ihm zu arbeiten sei dabei hoch. „Wir haben derzeit so viele fest angestellte Mitarbeiter wie niemals zuvor.“ Anfang Oktober werde es ein neues Büro in Istanbul geben, wo bis zu 40 Festangestellte arbeiten würden.

Ob er Schwächen habe, fragt das Handelsblatt weiter. Das sei seine Ungeduld, antwortet Göker. „Bei Disziplinlosigkeit oder Unpünktlichkeit bin ich auf 180.“ Und Geldgier? Oder Dreistigkeit? „Das ist mir beides fremd.“

Als nächstes thematisiert Redakteur Jens Hagen Gökers Tun in Deutschland und die Folgen dessen.