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Lohnen Lebensversicherungen noch? „Da regt mich schon die Frage auf...!“

Axel Kleinlein ist Chef der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten.
Axel Kleinlein ist Chef der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten. © BdV

Verbraucherschützer Axel Kleinlein ist genervt über die Frage, ob sich Lebensversicherungen heutzutage noch lohnen. Sie hätte sich noch nie gelohnt, meint er. Es handele sich dabei vielmehr um legalen Betrug. Warum er dieser Ansicht ist, lesen Sie hier.

| , aktualisiert am 08.09.2016 16:51  Drucken
Immer wieder bekäme er die Frage zu hören, ob sich Lebensversicherungen noch lohnen. Als hätte es „sich bei den Fragenden in den Hirnwindungen festgesetzt, dass Lebensversicherungen ‚eigentlich’ etwas Rentables wären. Und als wäre es etwas Überraschendes, dass das heute nicht mehr gelten soll“, so der Vorstand des Bunds der Versicherten Axel Kleinlein.



Er beeilt sich in seinem Blogbeitrag klarzumachen, dass sein Verband schon immer die Meinung vertreten habe, dass „die Lebensversicherung – genauer die Kapitallebensversicherung – weder rentabel noch gut, noch empfehlenswert ist und es auch nie war.“ Im Gegenteil, es handele sich dabei doch um ‚legalen Betrug‘“. Da den Verbrauchern unter falschen Voraussetzungen ein Produkt verkauft würde.

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Er argumentiert, dass „erst einmal wenig garantiert wird, hohe Kosten einkalkuliert sind und im Gegenzug eine ‚faire Überschussbeteiligung’ versprochen wird.“ Doch all das träfe nicht zu, der Betrug sei manifestiert. Unterstützung käme zudem von Seiten der Politik, die das Treiben per Gesetz legalisiere.

Dabei handele es sich bei den Versprechen um Märchen. Der Versicherte blicke am Ende meist frustriert auf eine „enttäuschende Summe, die ihm vom Versicherungsunternehmen überwiesen wird“. Ohnehin würden die meisten Kunden ihren Vertrag vorab kündigen.

Deshalb sollten alle, die sich über die Rentabilität der Angebote der Lebensversicherer erkundigen, bitte beim Fragen auf das Wörtchen „noch“ verzichten.

Eine gute Rendite sei vor allem eine Sache des Glücks

Glück gebe es natürlich auch. Für diejenigen, die zufällig zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Versicherer einen kostengünstigen Vertrag abgeschlossen haben und das Glück hatten, die Prämien bezahlen zu können.

„Endet der Vertrag dann auch zum richtigen Zeitpunkt, können diese Versicherten mit echter Rendite herausgekommen sein.“ Nur wahrscheinlich sei das nicht, so Kleinlein. „Nur weil es immer wieder glückliche Roulette-Gewinner gibt, ist Glücksspiel noch keine gute Altersvorsorgestrategie.“
Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
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Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

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Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
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Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
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