Länder fordern Transparenz Vergleichsportale sollen künftig Provisionen offenlegen

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Online-Portale, die Finanz- und Versicherungsprodukte vergleichen, sollen künftig ihre Provisionen offenlegen. Das fordert der Bundesrat auf Initiative Hessens.

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Vergleichsportale für Versicherungs- und Finanzprodukte werben damit, unter vielen Gesellschaften das günstigste Angebot auszuwählen. Dabei agiert das Portal als Makler. Schließt der Nutzer also seine Versicherung oder seinen Kredit über das Portal ab, bekommt es Provision vom Anbieter. Das Problem dabei: Viele Nutzer wissen das nicht. Denn nach Ansicht der Versicherungsvertreter weisen viele Portale nicht klar genug auf ihren Maklerstatus hin.

Das dürfte sich aber bald ändern. Der Bundesrat will auf Initiative Hessens eine Offenlegungspflicht für große Vergleichsportale einführen. Laut einem Handelsblatt-Bericht sollen die Portalbetreiber künftig die Provisionen offenlegen, die sie von den Produktanbietern kassieren. Damit sollen Interessenskonflikte, die etwa durch Provisionen von Finanzdienstleistern an die Betreiber von Vergleichsportalen entstehen, vermieden werden.

Der Bundesrat will einen entsprechenden Passus in einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Bankkonten integrieren.
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