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Konkurrenz aus dem Web Was Finanzberater von Fintech-Unternehmen lernen können

Apps sind bei Kunden so erfolgreich, weil sie das Leben erleichtern. Mit der App Winewoo zum Beispiel kann man mehr Infos über Weine erhalten, indem man das Etikett einscannt.
Apps sind bei Kunden so erfolgreich, weil sie das Leben erleichtern. Mit der App Winewoo zum Beispiel kann man mehr Infos über Weine erhalten, indem man das Etikett einscannt. © Getty Images

Sie schießen wie Pilze aus dem Boden und wollen mit neuen Ansätzen Kunden gewinnen: Banken, Versicherer und Anlageberatungen sind längst nicht mehr fest in der Hand klassischer Anbieter. Dabei haben auch Unternehmen aus der Finanztechnologie (Fintech) Herausforderungen zu bestehen. Warum dies für Vermittler mittelfristig eine ernste Gefahr werden kann.

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Aktuell gibt es eine ganze Reihe von Fintech-Unternehmen, die sich erfolgreich am Markt etabliert haben. Versicherungswirtschaft aktuell hat in der vergangenen Woche eine umfassende Liste veröffentlicht, die viele Unternehmen verzeichnet. Dabei erstreckt sich das Leistungsangebot der Anbieter von der Unterlagenverwaltung bis hin zum tatsächlichen Vertrieb von Versicherungen.

Damit beginnt die Problematik aus Sicht der Vertriebs: Die reine Verwaltung von Unterlagen ist am deutschen Markt nicht erlaubnispflichtig. Das heißt, jeder kann diese Dienstleistung anbieten. Zu Beginn dieses Jahres stellten wir ihnen zum Beispiel Finanzberater Percy Grüterich vor, der mit dem Notfallordner neue Kunden gewinnt. Würde er Kunden nur den Notfallordner verkaufen, bräuchte er dafür keine Registrierung bei der IHK. Wer denkt, die reine Digitalisierung vorhandener Dienstleistungen sei die größte Gefahr von Fintech-Unternehmen, verkennt die weitreichende Innovation der Start-ups in diesem Segment.

Disruption ist das Ziel

Auf der Tech Open Air (TOA) in Berlin erklären die Gründer von Number 26 (Banking-App), Avuba (Bezahl-App) und Sumup (Mobile-Payment-App), worum es eigentlich wirklich geht. Das Schlagwort Disruption ist prägend für Idee und Ansatz der Aktivitäten dieser Start-ups. Hierunter ist die Verdrängung etablierter Marktteilnehmer durch das Entstehen einer Marktnische, die schnell wächst und innovativ ist, zu verstehen. Spitzt man dieses Ziel der Fintech-Unternehmen zu, ist dies eine Absage an den klassischen Finanzvertrieb.

Eine neue Versicherungs-, Bank- oder Bezahl-App hätte keine Chance auf das disruptive Moment, wenn etablierte Unternehmen diesen Service selbst anbieten würden: Das Versäumnis der Unternehmen und Unternehmer ermöglicht und begründet das Anliegen der Start-ups also gleichermaßen. Dabei spielt der Umstand, dass erste Angebote wie AppSichern sich am Markt nicht nachhaltig etablieren können, nur eine untergeordnete Rolle. So zeichnet sich der von Christopher Clark, Professor an der Harvard University, beschriebene Effekt anfangs durch Kleinst-Nischen aus, die anwachsen. Die Tausende von Abschlüsse belegen aus Sicht der Vermittler vor allem eins: Apps sind auf dem Vormarsch.

Wie können Vermittler den Fintechs begegnen?

Hieraus ergibt sich dringend Handlungsbedarf, wobei an dieser Stelle eingegrenzt werden muss: Ein Start-up, das in großen Finanzierungsrunden viel Kapital einsammelt, ist nicht der Vergleichsmaßstab für Einzelunternehmer. Die Überlegung für registrierte Vermittler sollte eher sein, wie man Unternehmen, die zwar über eine Registrierung als Ganzes verfügen, jedoch nicht für jede tätige Person eine Einzelzulassung haben, begegnet.

Die Antwort leitet sich dabei von selbst ab: Fintech-Unternehmen überzeugen durch Leistung. Sie wickeln durch schnelle Prozesse und hohe Servicequalität die Anliegen von Kunden zeitnah und ohne Versatz ab. Wer seine Kunden also nicht auf den Geschmack bringen möchte, sich nach Mitbewerbern gleich woher diese kommen umzusehen, sollte seine internen Prozesse und Strukturen überprüfen. Nachstehend finden Sie drei Kernfragen, die ihnen dabei helfen können:

1. Wie lange wartet ein Kunde auf eine Antwort von mir?
2. Wie kommt die Anfrage von einem Kunden zu mir und was passiert intern zwischen dem ersten Kontaktpunkt bis zur endgültigen Klärung?
3. Welche Technik kann mir dabei helfen, Prozesse besser abzubilden?
Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
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Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

Am Montag, 25. Februar, um 14 Uhr.

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Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
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Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.

Warum Multi-Asset-Fonds so beliebt sind
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Die Multi-Asset-Konzepte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Woran liegt das? Welche Vorteile bieten sie Anlegern? Und welche Rolle spielen bei den Multi-Asset-Fonds Themen wie Technologie, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fondsuniversum?

Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
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Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
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Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
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Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.