Kfz-Versicherung Die Vor- und Nachteile von Saisonkennzeichen

Ein Saisonkennzeichen an einem Auto: Besonders in Sachen Versicherung und Steuern kann es sich lohnen.
Ein Saisonkennzeichen an einem Auto: Besonders in Sachen Versicherung und Steuern kann es sich lohnen. © ADAC SE

In großen Teilen Deutschlands ist gerade Frühlingssonne angesagt – für viele Grund genug, mal wieder mit dem Cabrio herumzufahren. Wer sein Auto, Motorrad oder Wohnmobil nicht immer nutzt, für den bietet sich ein Saisonkennzeichen an. Inwiefern man mit den Zulassungen auf Zeit bei Kfz-Versicherung und Steuern sparen kann, erfahren Sie hier.

28.03.2017 13:15  Drucken

Ein Saisonkennzeichen lohnt sich für alle, die ihr Fahrzeug nicht das ganze Jahr über nutzen. Erhältlich sind diese für zwei bis elf Monate. Welche Vorteile sie bieten, hat die ADAC Autoversicherung mal zusammengefasst.

Einen großen Vorteil gibt es in Sachen Kfz-Steuer. Denn diese wird nur für die Zeit fällig, in der das Fahrzeug tatsächlich angemeldet ist – wer also beispielweise nur sechs Monate fährt, zahlt auch nur für diesen Zeitraum.

Und auch bei der Kfz-Versicherung lässt sich einiges einsparen. Denn wer weniger fährt, zahlt natürlich auch weniger. Der Haken: In den Monaten, in der das Fahrzeug nicht angemeldet ist, muss es im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr gezogen werden. Heißt: Auch öffentliche Stellplätze sind tabu.

Wer sich nicht daran hält, also außerhalb der angegebenen Saison auf öffentlichen Straßen unterwegs ist und dann einen Schaden an einem anderen Auto verursacht, kriegt diesen nicht von seiner Kfz-Haftpflichtversicherung bezahlt.

Immerhin: Teilkasko- und Haftpflichtversicherung gelten auf Privatgrund zumindest eingeschränkt weiter - dort ist das Fahrzeug laut ADAC Versicherungen zum Beispiel gegen Diebstahl oder Sturmschäden abgesichert.

Pfefferminzia HIGHNOON