Keine Wahlgeschenke mehr CDU-Wirtschaftsrat fordert die Rente mit 70

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, bei einer Pressekonferenz in Berlin.
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, bei einer Pressekonferenz in Berlin. © dpa/picture alliance

Der Wirtschaftsrat der CDU hält die Rente mit 70 für notwendig. Der nächsten Generation dürften keine weiteren Bürden aufgeladen werden, was durch Wahlgeschenke der Großen Koalition derzeit allzu oft geschehe. Auch bei Riester müsse es Nachbesserungen geben.

| , aktualisiert am 04.01.2017 17:30  Drucken
Keine teuren Wahlgeschenke mehr, dafür die Rente mit 70 – das fordert der Wirtschaftsrat der CDU. Die Regierung solle ihren „Winterschlaf endlich beenden“, berichtet die Münchner Abendzeitung. Man müsse erst Geld erwirtschaften und dann verteilen. „Jedweder Rentenpopulismus schadet unserem Land“, so Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Gremiums, gegenüber der Zeitung.



Rentengeschenke wie die Rente mit 63 und die Mütterrente würde nur die Generationen belasten, die wegen der demografischen Entwicklung sowieso schon geschwächt seien.

Wegen eben dieser Entwicklung müsse es einschneidende Änderungen geben: „Die Rente mit 70 wird kommen müssen“, zitiert ihn die Münchner Abendzeitung weiter. Ob das über ein festes Datum passiere oder eher über einen Renteneintritt, der an die Lebenserwartung gekoppelt ist (das schlägt etwa Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor) werde noch zu entscheiden sein.

Bei Riester nachlegen

Gleichzeitig müsse man die betriebliche und private Altersvorsorge stärken. Statt Riester schlecht zu reden, müsse das Produkt gestärkt werden. „Wir plädieren für die Erhöhung von 2.100 auf 3.000 Euro und die Senkung der Anrechnung der Riester-Rente auf die Grundsicherung, damit sich eigene Anstrengungen mehr lohnen“, so Steiger.

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