IT-Sicherheitsgesetz Zurich fordert Ausweitung der Meldepflicht

Zukünftig sollen Unternehmen alle zwei Jahre nachweisen, wie aktuell ihre Datentechnik ist.
Zukünftig sollen Unternehmen alle zwei Jahre nachweisen, wie aktuell ihre Datentechnik ist. © Getty Images

Die Zurich Versicherung fordert langfristig verbindliche Sicherheitsstandards und eine Ausweitung der Meldepflicht für alle Unternehmen bezüglich des von der Bundesregierung aufgesetzten IT-Sicherheitsgesetzes.

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Mit der Beschlussempfehlung des IT-Sicherheitsgesetzes will die Bundesregierung eine einheitliche Meldestruktur für alle kritischen Branchen vorschreiben. Der verkündete Beschluss verpflichtet Unternehmen, alle zwei Jahre nachzuweisen, wie aktuell ihre Digitaltechnik ist. Welche Unternehmen damit genau gemeint sind, ist noch unklar. Lediglich wurden die Branchen Finanzwirtschaft, Energie, Wasser, Telekommunikation, IT, Transport und Verkehr sowie Gesundheitswesen benannt.

Miriam Marx, Cyber-Expertin bei Zurich, findet, dass das Gesetz auf den gesamten Mittelstand ausgeweitet werden solle, um dessen Risikobewusstsein zu erhöhen. Es reiche längst nicht aus, den Fokus nur auf kritische Branchen zu setzen, vor allem, wenn diese nicht klar definiert sind, so Marx.

Des Weiteren müssten laut Marx die Unternehmen die Angriffe über das Netz melden und im Falle einen elektronischen Diebstahls von Kundendaten, voll für jegliche entstandenen Schäden aufkommen.
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