Was bisher geschah

Junge Menschen mit einem ungefährlichen Job können auf eine Berufsunfähigkeits-Versicherung verzichten, erklärte Martin Dowideit vergangene Woche im Video-Beitrag für Orange, den Jugend-Ableger von Handelsblatt. Damit löste der Handelsblatt-Redakteur eine Empörungswelle unter Versicherungsmaklern wie Sven Hennig aus (wir berichteten). Die Vermittler fragten, ob Krebs & Co. nur in gefährlichen Berufen vorkämen und warfen dem Journalisten Naivität und verantwortungsloses Verhalten vor.



Daraufhin veröffentlichte Orange einen BU-Artikel, der mit den Mythen rund um die Absicherung der Arbeitskraft aufräumen sollte. Der Makler-Kommentar darauf: „Ich weiß nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll“. Denn der Jungredakteur habe zwar richtigerweise auf die Notwendigkeit einer BU-Versicherung hingewiesen, viele weiteren Aussagen in seinem Artikel seien aber falsch gewesen. „Setzen, fünf!“ 

Handelsblatt-Redakteur wehrt sich

Und nun? Folgt ein neuesr Artikel von Dowideit. „Bloß nichts Kritisches zur Berufsunfähigkeitsversicherung“, so der Titel des Beitrags, in dem sich Dowideit gegen die Vorwürfe der Makler zur Wehr setzt.

Die Folgen einer Berufsunfähigkeit könnten tatsächlich drastisch sein, gerade in jungen Jahren, meint der Handelsblatt-Redakteur. Und gerade junge Leute neigten verstärkt dazu, diese Gefahr zu unterschätzen. Andererseits könne jemand jedoch auch zu dem Ergebnis kommen, dass er eine solche Absicherung nicht braucht oder möchte, erklärt Dowideit und zählt neun Gründe auf, die gegen den BU-Schutz sprechen.