Global Risk Report Cyberangriffe stellen eine wachsende Gefahr dar

Betroffen von einer weltweiten Cyber-Attacke ist im Mai 2017 der Hauptbahnhof in Chemnitz. Die Angriffe aus dem Netz nehmen zu und wirken sich gravierender aus, so die weitergehenden Analysen des Global Risk Reports durch die Zurich.
Betroffen von einer weltweiten Cyber-Attacke ist im Mai 2017 der Hauptbahnhof in Chemnitz. Die Angriffe aus dem Netz nehmen zu und wirken sich gravierender aus, so die weitergehenden Analysen des Global Risk Reports durch die Zurich. © dpa/picture alliance

Die Zurich Versicherung hat sich näher mit dem Risiko von Cyberangriffen beschäftigt. Das Fazit des Versicherers: Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft müssen zum Schutz der Gesellschaft zusammenarbeiten.

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Die Zahl der Cyberangriffe wächst. Nicht nur das, auch das zerstörerische Potenzial der Attacken nimmt zu. Das haben weiterführende Analysen des Global Risk Reports 2018 des World Economic Forum ergeben, die die Zurich vorgenommen hat.

Der Report zeigte, dass im Jahr 2017 Ransomware-Angriffe beispielsweise 64 Prozent aller schädlichen E-Mails ausmachten. Im Mai 2017 etwa störte die Ransomware „Wannacry“ Infrastrukturen auf der ganzen Welt. Schätzungen zufolge waren 300.000 Computer in 150 Ländern betroffen.

„Der wachsende Trend von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur und strategische Industrieziele ist unverkennbar. Derartige Angriffe könnten im schlimmsten Fall komplette Infrastrukturen treffen – Systeme, die eine ganze Gesellschaft lahm legen würden“, so Yves Betz, Vorstand Commercial Insurance der Zurich Gruppe Deutschland. 

 Auch direkte Angriffe auf Unternehmen hätten sich laut Betz in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. „Die Folge: Finanzielle Auswirkungen von Cyberrisiken steigen. Unternehmen sind gezwungen, stärker in Prävention zu investieren“, so der Zurich-Vorstand.  

Die Cyberkriminellen würden die zunehmende Cyberabhängigkeit der Systeme nutzen. Daher müssten sich in einer vernetzten Welt Regierungen und Wirtschaft zusammenschließen, um sich gegen die Auswirkungen eines Cyberangriffs auf kritische Infrastrukturen zu wappnen.

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