Gesetzliche Rente Wirtschaftsweise kritisieren Ost-West-Angleichung der Renten

Zwei ältere Frauen gehen mit ihren Rollatoren über einen Platz in Frankfurt (Oder) spazieren.
Zwei ältere Frauen gehen mit ihren Rollatoren über einen Platz in Frankfurt (Oder) spazieren. © dpa/picture alliance

Die Pläne der Bundesregierung zur Angleichung der Renten in Ost und West stoßen bei den Wirtschaftsweisen auf Kritik. Die ostdeutschen Rentner seien im jetzigen System bereits begünstigt, heißt es. Außerdem müsse man die Angleichung eher aus Steuermitteln finanzieren. Hier kommen die Details.

15.05.2017 15:04  Drucken

Mit der geplanten Angleichung der Ostrenten an die im Westen zeigt sich der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht einverstanden. Die ostdeutschen Rentner seien im jetzigen System bereits privilegiert, heißt es in einer Stellungnahme für den Bundestag, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Diese Begünstigung würde bei einer Angleichung noch zunehmen, kritisieren die Wirtschaftsweisen.

Man dürfe das Vorhaben auch nicht durch die Versichertengemeinschaft finanzieren lassen. Es handele sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die durch Steuermittle zu finanzieren sei, heißt es weiter.

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