Die Grafik zeigt: Die Einbruchzahlen sind 2016 im Vergleich zu den Jahren zuvor gesunken. © GDV
  • Von Juliana Demski
  • 20.04.2017 um 10:53
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Rund 140.000 versicherte Wohnungseinbrüche ereigneten sich 2016 in Deutschland. Damit sank die Zahl der Einbrüche zum ersten Mal innerhalb der vergangenen zehn Jahre – und zwar um rund 12,5 Prozent. Für die Versicherer folgte daraus eine Schadensumme von 470 Millionen Euro. Das zeigt der aktuelle Einbruch-Report des Versicherungsverbands GDV.

Es sind gute Nachrichten, die der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag verlautbart: Erstmals seit zehn Jahren ist die Zahl der Wohnungseinbrüche hierzulande gesunken – und zwar um etwa 12,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2015. Insgesamt wurden den Versicherern 140.000 Fälle gemeldet, was einem Leistungsvolumen von etwa 470 Millionen Euro entsprach (siehe Grafik).

Die jüngste Entwicklung sei allerdings kein Grund, von einer Trendwende zu sprechen, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland. Denn der Verband verzeichnet nach eigenen Angaben noch immer deutlich mehr Einbrüche als vor etwa fünf Jahren.

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des GDV wird das Risiko eines Einbruchs von den Deutschen noch immer als sehr hoch eingeschätzt. 80 Prozent der Befragten finden, dass es sich in den vergangenen fünf Jahren verstärkt hat. Jeder Dritte hat außerdem Angst vor Einbrechern.

Das führt aber laut GDV trotzdem kaum zu mehr Vorsicht. Vielmehr unterschätzen viele noch immer das Einbruchrisiko. Fast die Hälfte der Befragten sagt, bei ihnen sei wenig zu holen und es gäbe für Einbrecher interessantere Ziele. Jeder Dritte wiege sich daher in Sicherheit.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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