Das Logo der Ideal Versicherung an einem Gebäude: Der Versicherer hat angekündigt, seine Überschussbeteiligung für 2021 zu kürzen. © picture alliance / ZB | Sascha Steinach
  • Von Juliana Demski
  • 23.11.2020 um 18:59
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Die LV 1871 und die Ideal Lebensversicherung haben als erste Versicherer ihre Überschussbeteiligung für das kommende Jahr bekanntgegeben. Beide Anbieter sprechen davon, auch weiterhin auf einem hohen Niveau zu bleiben – doch einer kündigte an, die laufende Verzinsung senken zu müssen.

Die ersten Versicherer haben ihre Überschussbeteiligung für das kommende Jahr bekannt gegeben – die LV 1871 und die Ideal Lebensversicherung. Während erstere unverändert bei 2,4 Prozent verharren will, gab die Ideal bekannt, ihre laufende Verzinsung von 3,3 auf 3,0 Prozent senken zu müssen.

In einer Pressemitteilung fügt die Ideal hinzu: „Inklusive der jährlichen Schluss-Überschussanteile ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 3,7 Prozent. Je nach Vertragskonstellation kommt gegebenenfalls eine zusätzliche Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven hinzu.“

Rainer Jacobus, Vorstandsvorsitzender des Versicherers, zeigt sich trotz der Kürzung zufrieden:  

„Garantien sind aus unserer Sicht unverändert ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal deutscher Lebensversicherer. Viele Verbraucher erwarten von ihrer Altersvorsorge zurecht in erster Linie Sicherheit und wollen nicht noch das Risiko von Kapitalanlage-Entscheidungen tragen müssen.“

Bei der LV 1871 ist laut einer aktuellen Pressemitteilung mit einer Gesamtverzinsung inklusive Beitragsreserven von 3,35 Prozent zu rechnen. Und: „Auch die Leistungen aus Schlussüberschussanteilen und Bewertungsreserven bleiben unverändert bei bis zu 0,95 Prozent für Verträge gegen laufende Beitragszahlung beziehungsweise 0,65 Prozent für Verträge gegen Einmalbeitrag“, heißt es weiter.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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