Sandra Weis (links) und Tanja Hayo, beide Adesso. © Adesso
  • Von Redaktion
  • 18.07.2022 um 13:08
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Viele Firmen nutzen das Intranet, um ihre Belegschaft über die betriebliche Altersversorgung (bAV) aufzuklären. Ein Firmenkundenportal wäre aber besser, schreiben die beiden Expertinnen des IT-Dienstleisters Adesso, Tanja Hayo und Sandra Weis, in ihrem Gastbeitrag. Denn mit einem solchen Portal lassen sich unter anderem Versicherungslücken aufzeigen (und schließen), Kosten sparen und Daten einfach ändern.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein essenzieller Baustein in der Personalpolitik. Die Digitalisierung dieser nimmt einen wachsenden Stellenwert ein und führt zu einer deutlichen Entlastung der Beteiligten. Auch das Thema Nachhaltigkeit hat Einfluss auf die Handelnden – unabhängig, ob es sich um Versicherungsunternehmen beziehungsweise Versorgungsträger, Arbeitgebende oder Arbeitnehmende handelt.

Verwaltungsplattformen sind ein wichtiger Bestandteil, um die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Rahmen der bAV voranzutreiben. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform, auf die alle Beteiligten Zugriff haben und digital miteinander in Kontakt treten. Über ein Firmenkundenportal können Informationen und Angebote abgerufen sowie Services zur Vertragsverwaltung genutzt werden. Die analoge Kommunikation, beispielsweise per Papier, entfällt weitestgehend und trägt somit positiv zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei.

Etliche Versorgungsträger bieten für die bAV ein Firmenkundenportal an und auch die Nutzenden werden offener dafür, diesen digitalen Service in Anspruch zu nehmen. Oftmals aber entsprechen die Firmenkundenportale noch nicht den Anforderungen und Erwartungen, weshalb sich der Erfolg noch in Grenzen hält. Welche Nutzungsszenarien, aber auch Herausforderungen müssen hier künftig also im Fokus stehen?

Alle an einem Tisch

Allgemein ist der Nutzen, alle Beteiligten „an einen virtuellen Tisch“ zu bekommen und über die Plattform direkt miteinander in Kontakt treten und Daten austauschen zu können. Eine aufwändige Kommunikation wird vermieden, der klassische Briefverkehr entfällt, die Effizienz und Produktivität der Beteiligten steigt und trägt zudem positiv zur Nachhaltigkeit bei.

Bestehende bAV-Prozesse können über ein Firmenkundenportal schlank und entlang der Wertschöpfungskette automatisiert gestaltet werden und so zur Kostenreduzierung beitragen. Auch der digitale Kontakt und die damit verbundene Kontaktfrequenz zu den Nutzenden hat beispielsweise durch verkürzte Antwortzeiten einen positiven Einfluss auf deren Zufriedenheit.

Firmenkundenportale oft nur rudimentär

Versicherungsunternehmen und Versorgungsträger bieten für ihre Vertragspartner der bAV trotzdem oftmals ein – teilweise sehr rudimentär vorhandenes – Firmenkundenportal an. Und das, obwohl der Nutzen für alle Beteiligten deutlich ist und diese von der Umsetzung profitieren. Ziel muss es sein, den Nutzenden und (potenziellen) Kunden einen Mehrwert zu bieten und diese von den Produkten und Leistungen zu überzeugen.

Umfangreiche Möglichkeiten bestehen, die Eintrittsbarrieren rund um das Thema bAV und die Prozesse abzubauen. Darüber hinaus können die Kernfunktionen sowie Prozesse optimal für Nutzende gestaltet werden und das Firmenkundenportal lässt sich als zusätzlicher Vertriebskanal nutzen.

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