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Exklusiver Jahresausblick Was Top-Versicherungsmanager für 2018 erwarten

Obere Reihe (v. l.): Ralf Berndt (Stuttgarter), Markus Drews (Canada Life), Frank Kettnaker (Alte Leipziger / Hallesche), und Matthias Wald (Swiss Life). Mittlere Reihe (v. l.): Thilo Schumacher (Axa), und Claus Scharfenberg (Condor). Untere Reihe (v. l.): Christian Nuschele (Standard Life), und Tobias Warweg (HDI).
Obere Reihe (v. l.): Ralf Berndt (Stuttgarter), Markus Drews (Canada Life), Frank Kettnaker (Alte Leipziger / Hallesche), und Matthias Wald (Swiss Life). Mittlere Reihe (v. l.): Thilo Schumacher (Axa), und Claus Scharfenberg (Condor). Untere Reihe (v. l.): Christian Nuschele (Standard Life), und Tobias Warweg (HDI). © Stuttgarter, Canada Life, Alte Leipziger / Hallesche, Swiss Life, Axa, Condor, Standard Life, HDI

Im kommenden Jahr wird die Betriebsrente generalüberholt und auch die europäische Vermittlerrichtlinie IDD gilt es umzusetzen. Wie die Versicherer diese und weitere Aufgaben angehen werden, zeigt unsere Umfrage für 2018 unter acht Top-Managern der Branche.

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Frank Kettnaker, Vertriebsvorstand Alte Leipziger / Hallesche. © Alte Leipziger / Hallesche

2017 ließen die Politiker in Brüssel und in der Bundesregierung den Reform-Motor besonders hochtourig laufen: Auf das „Jahr der Reformen“ wird nun also das „Jahr der Umsetzung“ folgen. Das ergibt jedenfalls das Meinungsbild unter den führenden Vertretern der Versicherungsunternehmen, die wir um einen Ausblick für 2018 baten.

Zum 1. Januar tritt zunächst das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft, das künftig auch eine betriebliche Altersversorgung ohne Garantien ermöglicht. Außerdem steht voraussichtlich im Herbst die Umsetzung der europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) an.

Die Themenagenda wird abgerundet durch die bilanziellen Herausforderungen infolge der unverändert niedrigen Kapitalmarktzinsen, die zunehmende Belastung für die Lebensversicherer durch die Zinszusatzreserve – und natürlich die Dauerbaustelle Digitalisierung, die einhergehend mit dem Markteintritt der Insurtechs den Druck auf die veralteten IT-Systemen der klassischen Versicherer erhöht. Na dann – Prosit, Neujahr!

Die Einschätzungen der Top-Manager können Sie in unserer Bildstrecke nachlesen (in alphabetischer Reihenfolge der Gesellschaft).

Frank Kettnaker, Vertriebsvorstand Alte Leipziger /Hallesche:

Wenn 2017 das „Jahr der Reformen“ war, dann ist aus unserer Sicht „2018 – Das Jahr der Umsetzung“. Die große PRIIP-Reform, die 2017 in Kraft treten sollte, wurde auf Anfang 2018 verschoben. Hinzu kommen 2018 verschiedene weitere Richtlinien beziehungsweise Gesetze, wie unter anderem IDD (Insurance Distribution Directive), Mifid II (Markets in Financial Instruments Directive), das Betriebsrentenstärkungsgesetz und das Investmentsteuerreformgesetz.

Die genannten Themen haben uns bereits 2017 beschäftigt und sind auch für 2018 und darüber hinaus wichtig: Bei der Umstellung auf die mit IDD geltenden neuen Regelungen für die Kundenberatung unterstützen wir unsere Vermittler umfassend. Um neue Geschäftspotenziale durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz zu nutzen, führen wir aktuell Gespräche mit anderen Versicherern, um künftig gemeinsam attraktive Lösungen für Kunden anzubieten.

Die Ergebnisse einer Evaluierung des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) bleiben abzuwarten. Wir sehen ihr gelassen entgegen, weil die Alte Leipziger Leben die Anforderungen bereits umgesetzt hat. Wichtige Digitalisierungsthemen setzen wir Schritt für Schritt um. Immer mehr Vertriebspartner und Kunden suchen Kontakt zu uns über digitale Kanäle wie E-Mail, Portale, Apps und Social Media. Wir bauen daher unsere Kommunikations- und Interaktionsmedien in Richtung Omnikanalfähigkeit aus. Kontinuierlich werden wir die Kanäle besetzen und die hierfür erforderlichen Investitionen vornehmen. Im Fokus stehen derzeit Portale und Apps.

Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
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In den vergangenen Wochen wurden rund um die Brexit-Pläne der Standard Life unvollständige, zum Teil sogar falsche Informationen verbreitet.

In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
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Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
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Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
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Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Webinar-Aufzeichnung: Bestandsübertragung und Insolvenzschutz
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Sie haben das Webinar mit den Informationen rund um die von der Standard Life geplante Bestandsübertragung nach Irland und den vermeintlich fehlenden Schutz im Falle einer Insolvenz verpasst?

Womöglich haben Sie noch Fragen oder wollen Gesagtes noch einmal nachvollziehen?

Unter diesem Link gelangen Sie zur Aufzeichnung des Webinars.