Markus Rieß: Der Ergo-Chef erteilte einem Verlauf klassischer Lebensversicherungsbestände eine Absage. © Ergo
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  • 28.11.2017 um 18:14
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Sie hat Angebote eingeholt, geprüft und es sich nun anders überlegt. Die Ergo wird ihre Tochtergesellschaften Ergo Leben und Victoria – und damit die Bestände – nicht verkaufen.

Der Ergo-Konzern wird ihre deutschen Lebensversicherungstöchter mit klassischen Beständen, Ergo Leben und Victoria, nicht verkaufen. Das hat der Vorstand der Ergo Gruppe nach „intensiver Bewertung“ der Angebote entschieden.

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Ergo will Leben-Bestände selbst abwickeln

„Nach Auffassung von Ergo spiegelt sich der derzeitige Wert des Bestandes sowie dessen Wertentwicklungspotenzial in den Angeboten nicht angemessen wider. Daher werden wir unsere klassischen Lebensversicherungsbestände weiterhin unter eigener Regie verwalten“, sagt Ergo-Chef Markus Rieß.

Bereits in der vergangenen Woche gab es Presseberichte darüber, dass der Versicherer zusammen mit IBM eine eigene Plattform für die Abwicklung der Bestände schaffen wolle. Diese Lösung scheint angesichts der Entscheidung, die Bestände nicht zu verkaufen, nun etwas wahrscheinlicher geworden zu sein.

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