Eine Frau vor einem Poster zahlreicher Aktenordner: In vielen Maklerfirmen läuft die Verwaltung noch nicht digital ab. Das lässt sich in Zukunft nicht mehr aufrecht erhalten, warnen Experten. © dpa/picture alliance
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  • 24.01.2018 um 02:05
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In Zeiten zunehmender Digitalisierung und immer stärkeren Kostendrucks wächst bei vielen Maklern der Bedarf nach einem perfekten Maklerverwaltungsprogramm (MVP). Aber wie wählen Makler das richtige für sich aus? Das erfahren Sie hier.

Die Herausforderungen, die derzeit auf Makler hereinprasseln, sind nicht eben wenige. Die Kundenerwartungen ändern sich, der Kostendruck steigt, die Produkte werden immer komplexer, die Anforderungen des Gesetzgebers an Weiterbildung, Beratung & Co. nehmen zu, und die Digitalisierung schließlich bringt neue Anbieter hervor, die das Geschäftsmodell des Maklers angreifen. Das verlangt vom Makler, dass er seine Zeit mit dem verbringt, das Geld in die Kassen spült – der Kundenberatung – und sie im Idealfall weniger mit Bürokratiekram verbringt.

Wie das gelingt?

„Das Kernstück effektiver Arbeit mit und für den Kunden ist ein modernes Maklerverwaltungsprogramm“, sagt Peter Schmidt. „Ein vernünftiges Maß an Professionalität sowie nachhaltigem betriebswirtschaftlichem Erfolg ist ohne einfach nicht erreichbar“, so der Inhaber und Geschäftsführer von Consulting & Coaching Berlin.

Henning Plagemann, Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Versicherungen bei Sopra Steria Consulting, drückt es noch deutlicher aus: „Wenn in diesen Tagen von einer Marktbereinigung bei Versicherungsmaklern die Rede ist, sind damit insbesondere die Makler ohne Maklerverwaltungsprogramm gemeint.“

Noch nicht bei allen Maklern scheint diese Erkenntnis aber angekommen zu sein. Friedel Rohde, Geschäftsführer von deutsche-versicherungsboerse.de, befragt für sein Makler-Audit einmal im Jahr Versicherungsmakler zu Themen rund um die technische Vertriebsunterstützung. Rund 600 Makler haben in diesem Jahr teilgenommen.

„Demnach verwenden 6 Prozent der befragten Makler kein Maklerverwaltungssystem. Weitere 6 Prozent nutzen eine ‚sonstige Software‘“, so Rohde. „Dabei kann man anhand der Kommentare auf Eigenentwicklungen schließen.“ Und die wiederum hätten die Schwäche, dass sie sich nicht vernünftig weiterentwickeln lassen, so der Experte.

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