11
Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Dieter Rauch zur IDD-Umsetzung „Honorarberater müssen Verbraucherverdummung die rote Karte zeigen“

VDH-Chef Dieter Rauch
VDH-Chef Dieter Rauch © VDH

Vor einigen Wochen haben Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in deutsches Recht beschlossen. Kurz vor Schluss, gab es dabei noch einige Änderungen zugunsten von Versicherungsmaklern. Dem Verbund Deutscher Honorarberater passt das so gar nicht.

|  Drucken

Dass das Honorarverbot für Versicherungsmakler kurz vor Beschluss des IDD-Umsetzungsgesetzes doch noch aufgehoben wurde, kommt beim Chef des Verbunds Deutscher Honorarberater (VDH), Dieter Rauch, überhaupt nicht gut an.

„Man muss sich fremdschämen für die Politiker, die vor der Provisionslobby eingeknickt sind“, wettert Rauch. Er bezeichnet diese Änderungen in letzter Sekunde als „Politikversagen“.

Aber warum?

Laut Rauch werden so Mischmodelle in der Vergütung möglich: „Ein Geschäftsmodell, das sich seit Längerem wie die Pest verbreitet und das mit Honorarberatung nichts zu tun hat.“ Nur „Pseudo-Berater“ würden davon Gebrauch machen.

Für Rauch ist das in der IDD-Umsetzung nun nicht mehr vorgesehene Honorarannahmeverbot für Vermittler und damit das Ermöglichen von Mischmodellen nur das „letzte Aufbäumen der Provisionsindustrie“.

Daher fordert er seine Honorarberater-Kollegen auf, in die Offensive zu gehen:

„Honorarberater müssen sich jetzt klar positionieren und dieser Verbraucherverdummung durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit die rote Karte zeigen.“

Faire Finanzberatung sei nur dann möglich, wenn die Vermittlung von Produkten die Nebenleistung einer fundierten Beratung sei und kein Mittel zum Zweck der Vergütung wie etwa bei der Honorarvermittlung, wie sie die IDD-Richtlinie jetzt vorsieht, so der VDH-Chef.

Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
Werbung


Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

Am Montag, 25. Februar, um 14 Uhr.

Jetzt anmelden!

Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
Werbung

Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.

Warum Multi-Asset-Fonds so beliebt sind
Werbung

Die Multi-Asset-Konzepte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Woran liegt das? Welche Vorteile bieten sie Anlegern? Und welche Rolle spielen bei den Multi-Asset-Fonds Themen wie Technologie, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fondsuniversum?

Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.